1,5 Millionen: Merkels Vollzugsmeldung an die US-Ostküste

von Florian Meyer

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Screenshot Bild.de

Ein Geheimpapier der deutschen Behörden soll von 1,5 Millionen Flüchtlingen im laufenden Jahr ausgehen. Medial bereitet man die Deutschen schon darauf vor, dass diese 1,5 Millionen auch bleiben dürfen. Aus Flüchtlingen werden so in der BILD-Zeitung „Zuwanderer“, verknüpft mit der Frage „Was brauchen wir für Millionen Zuwanderer?“ Die Echtheit der Behördenschätzung wird indes von der Bundesregierung dementiert – die Asylzahlen wurden aber von 450.000 auf 800.000 nach oben korrigiert, warum also nicht auch auf 1,5 Millionen? Oder traut sich Merkel dem Volk nicht offen zu gestehen, was mit den „US-Freunden“ längst ausgemacht zu sein scheint?

Ist es nicht vielmehr so, dass BRD-Kanzlerin Merkel nun endgültig vermelden kann, dass sie die US-Pläne zur Abschaffung der Deutschen auf Schiene gebracht hat? Kann Merkel endlich eine Vollzugsmeldung nach Washington senden? Denn die Zahl von 1,5 Millionen Einwanderern nach Europa wurde exakt so von der US-Ostküste vorgegeben. Dass Merkel freilich diese Vorgabe als transatlantische Musterschülerin nun ganz alleine erfüllen möchte, dürfte in Washington oder New York niemanden stören. Im Gegenteil: In der „Washington Post“ wird die Zielsetzung Merkels klar erkannt: „Frau Kanzlerin Merkel ist inzwischen im Begriffe eine Periode der Transformation vorzubereiten, die die Definition, was unter einem Deutschen zu verstehen ist, verändern wird.“ Merkel verwirkliche eine neue Vision für Deutschland, „das in Zukunft nicht so weiß und so christlich sein soll wie bisher.“

Thomas Barnett verlangt 1,5 Millionen Einwanderer

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US-Militärstratege Thomas Barnett

1,5 Millionen Einwanderer nach Europa verlangte der einflussreiche Militärstratege des Pentagons, Thomas Barnett, bereits im Jahr 2004. Damals eine völlig utopische Zahl. Doch Barnett wusste mehr über die geopolitischen Pläne und so formulierte er ganz klar das Ziel für Europa: „Wenn Europa jährlich 1,5 Millionen Immigranten herein lässt, würde bis zum Jahr 2050 ein Viertel seiner Bevölkerung außerhalb Europas geboren worden sein.“

Kennt man Thomas Barnett´s Thesen, weißt man, wem die transatlantisch-gepolten Journalisten nachplappern. Barnett in seinem Buch „The Pentagon´s new map“, im Jahr 2004: „Das Alte Europa ist – historisch gesehen – längst tot und kann nicht wiedererweckt werden.“ Daher benötige es die 1,5 Millionen Einwanderer.
Spiegel-Kolumnist Jakob Augstein am 5. Oktober 2015: „Warum brauchen wir Einwanderung? Doch nicht wegen der Wirtschaft. Sondern weil Deutschland alt und müde wird. Ohne Einwanderer versinkt dieses Land im Schlaf.“ Augstein verbreitet die Propaganda des Pentagons, wer das nicht sieht, ist entweder unwissend oder Teil des Spiels. Für Augstein und Kollegen ist Deutschland ohnedies nur mehr eine überalterte Floskel, eine „Geisterbahn. Ein Land der Alten und Versehrten. Der Furchtsamen und Mutlosen.“

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Am Montag 20.000 in Dresden …

Doch so wird es nicht bleiben. In Sachsen und Thüringen regt sich friedlicher Widerstand. In Österreich erschüttert eine Wahl nach der anderen das Gefüge und das alles ist erst der Anfang. Noch sind die Europäer furchtsam, noch sind sie mutlos. Aber es kann alles ganz schnell gehen und auch darauf war man im Pentagon von Anfang an vorbereitet – wir können davon ausgehen, dass die hiesigen Machthaber und Medien den Fahrplan kennen. Thomas Barnett schreibt nämlich: Wer „das Wiedererwecken einer früheren Gemeinschaft und vergangener Wertvorstellungen“ verfolge sei in einem Atemzug zu nennen wie „radikal fundamentalistische Islamisten wie Osama Bin Laden“. All jene feindlichen Kräfte „befürchten den Verlust ihrer Identitäten innerhalb einer gleichgeschalteten, urbanisierten, aufgespalteten Masse, in der jeder seine Einzelinteressen vertritt.“ Für sie hält das US-Imperium eine einfache Lösung bereit: „Jawohl, ich nehme die vernunftwidrigen Argumente meiner Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!“

 

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(Beitragsbild ganz oben: Fotomontage mit Teilen von Lawrence Jackson / Wikimedia Commons [Public domain] und Armin Linnartz [CC BY-SA 3.0 de] via Wikimedia Commons)