Neue Details bekannt

Hammer-Attacke in Paris: Algerier schrie „Das ist für Syrien“

By Moonik (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Am Dienstag griff ein Mann in Paris einen Polizisten mit einem Hammer an. Nun gehen die Ermittler einem Terror-Verdacht nach.

Immer mehr Details werden nach dem Angriff  auf einen Polizisten bei der Kathedrale Notre-Dame bekannt. Wie die Presse berichtet, schoss der attackierte Pariser Polizist dem Angreifer in die Brust. Dieser wurde lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Weiters wurde auch ein Polizist schwer verletzt, dessen Verletzungen seien allerdings nicht „sehr schlimm“, wie der französische Innenminister Collomb berichtete.
Nach dem Angriff waren 900 Personen in der Kathedrale Notre-Dame eingeschlossen. Sie wurden vorerst festgehalten, nach und nach allerdings aus dem Gebäude gelassen. Laut der Sprecherin der Diözese Paris, Karin Dalle, wurde jede einzelne von der Polizei durchsucht, um zu überprüfen, ob sich eventuell Komplizen des Attentäters unter den Besuchern der Kathedrale befänden.

Angreifer angeblich algerischer Student

Laut den Angaben des Innenministeriums hat sich der Angreifer als algerischer Student präsentiert. Der Studentenausweis, den er bei sich trug, wird nun auf Echtheit überprüft. Der Mann schrie vor seiner Attacke in Richtung des Polizisten „Das ist für Syrien“. Neben dem Hammer habe der Angreifer noch ein Küchenmesser dabeigehabt. Auch habe er alleine gehandelt.

Ermittlungen der Anti-Terror-Abteilung

Es war zunächst unklar, ob es sich um einen Terrorakt handle. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft nahm inzwischen die Ermittlungen auf. Der letzte Angriff auf einen Polizisten im April auf der Champs-Élysées liegt noch nicht lange zurück. Dort wurde ein Polizeibeamter von einem Terroristen erschossen. Der Ausnahmezustand, der nach dem Anschlag am 13. November 2015 verhängt wurde, gilt weiterhin und soll laut Regierung bis 17. November 2017 verlängert werden.