Schnellere Asylverfahren:

Staatssekretärin unterstützt FPÖ-Vorschlag für Asylzentren

Symbolbild Asylwerber: By Rudychaimg (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Karoline Edtstadler, ÖVP-Staatssekretärin im Innenressort, unterstützt die FPÖ-Idee, Asylwerber in Grundversorgungszentren unterzubringen. Die Asylverfahren sollen dadurch „schneller, das heißt zentralisiert und systematisch ablaufen“.

Geht es nach den Plänen der neuen Bundesregierung steht die private Unterbringung von Asylwerbern vor dem Aus. Im Interview mit dem „Kurier“ erklärte Edtstadler, die Regierung wolle von der individuellen Unterbringung wegkommen, um die Verfahren zu beschleunigen. „Das unterstütze ich“, so die ÖVP-Staatssekretärin.

In Zentren versorgen

Allerdings sprach sich die 36-Jährige gegen Asylgroßzentren außerhalb der Stadt aus. Dann würden sich nämlich Parallelgesellschaften bilden und die Straffälligkeit steigen, so Edtstadler.

Dennoch sollen Asylverfahren „möglichst schnell“ über die Bühne gehen.

„Manches Mal gibt es schon das Problem, dass man nicht weiß, wer wo ist. Asylwerber sind oft plötzlich weg. Sie sollen in den Zentren versorgt sein, damit sie die Zeit gut überbrücken können.“

Anzahl und Größe noch unsicher

Ob die offiziell 22.000 Asylwerber, die derzeit in Privatunterkünften leben, auch in staatliche Zentren müssen, werde Donnerstag und Freitag bei der Regierungsklausur in der Südsteiermark besprochen.

„Das Ziel sollte sein, niemanden übersiedeln zu müssen, sondern die Verfahren vorher abzuschließen. Wie viele und wie große Zentren es geben wird, hängt auch davon ab, ob es gelingt, die illegale Migration zu stoppen“, stellte die Staatssekretärin klar.

 

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Peter Lüdin

Jedem selbstverliebten Refugees Welcome-Typen 2-3 Migranten an die Hand geben. Versorgung auf eigene Kosten versteht sich. Dann ist das Gutmenschentum in Sekunden zu Ende. Nur immer dumm schwätzen so lange andere bezahlen.