Ballgast musste ins UKH

„Dich Fascho bring ich um“: Antifa-Überfall nach Akademikerball

Symbolbild Antifa: © Michael Jastremski for openphoto.net

Gegen 2 Uhr überfielen mutmaßliche Antifa-Demonstranten vier Besucher des Grazer Akademikerballs. Ein Ballgast erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades im Gesicht und musste zur Behandlung ins UKH.

Am Samstag fand der 66. Akademikerball im Grazer Congress statt. Gegen die Veranstaltung der Studentenverbindungen rief die „Offensive gegen Rechts Steiermark“ (OGR) zum Protest auf. An der Demonstration nahmen laut Medienberichten etwa 400 Menschen teil. Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration ohne Zwischenfälle.

„Dich Fascho bring ich um!“

Doch ganz ohne Übergriffe auf Ballgäste verlief der Abend auch diesmal nicht. Gegen zwei Uhr, einige Stunden nach der Demonstration, waren vier Ballbesucher – zwei Frauen und zwei Männer – am Heimweg zu ihrem Hotel am Grieskai. Kurz vor dem Hotel wurden sie laut eigenen Angaben von einer Gruppe Vermummter mit Faustschlägen und Tritten angegriffen. Einer der Männer sei dabei niedergeschlagen worden und die Angreifer hätten versuchten, auf den am Boden liegenden 45-Jährigen einzutreten. Laut eines „Lebenswelt“-Berichts schrie einer der Angreifer sogar „Dich Fascho bring ich um!„. Danach flüchteten die bisher unbekannten fünf Angreifer.

Ballgast musste ins Krankenhaus

Die Polizei bestätigte am Montag gegenüber „Info-DIREKT“, dass der Fall bereits bekannt sei und eine polizeiliche Anzeigeerstattung vorliege. In einer Presseaussendung der Landespolizeidirektion Steiermark hieß es zudem, dass der 45-Jährige durch einen Faustschlag ins Gesicht unbestimmten Grades verletzt wurde und sich in den Morgenstunden vom Roten Kreuz ins Krankenhaus bringen ließ. Eine Fahndung nach den Unbekannten verlief bisher ohne Erfolg. Die Ermittlungen laufen.

Angriff auf Identitären

Neben dem Akademikerball fand am Samstag in Graz auch die Jahreskonferenz der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ) statt. Und auch hier kam es zu Antifa-Gewalt. Nach Ende der Konferenz griff gegen 17 Uhr eine Gruppe Antifa-Extremisten einen Aktivisten der Identitären auf offener Straße an. Wie der Identitäre gegenüber „Info-DIREKT“ erzählte, traf er in der Nähe des Identitären-Zentrums auf eine etwa zehnköpfige Antifa-Gruppe. Einer von ihnen griff den IB-Aktivisten sofort an. Daraufhin kamen noch weitere 6-7 Angreifer hinzu, die auf den Identitären eintraten, als er am Boden lag. Es gelang ihm allerdings, ins IB-Zentrum zu entkommen. Er erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen wie Prellungen und Schürfwunden. Die Antifa-Angreifer suchten daraufhin das Weite. Die herbeigerufene Polizei nahm im Anschluss eine Anzeige und Zeugenaussagen entgegen.

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Wehrmann

Wenn ich solche Artikel lese, kommt es mir immer so vor, als ob man Lust daran verspürt das Opfer zu sein. Wieso hat sich den keiner von den Angegriffenen gewehrt? Wieso liest man nicht, daß zumindest ein Antifaschist blutend zu Boden ging?

Robert

Für mich sind diese vermummten Gestalten nur arme Würstchen. Wenn sie zu ihrer Gesinnung stehen würden, könnten sie sich auch unvermummt zeigen. Ich stufe sie daher ausschließlich als Krawallmacher ein, die nicht wissen was sie da tun.

Inge

Es sind Terroristen. Laut dem deutschen Recht müßten sie eingesperrt werden. Grad bei solchen Aussagen. Wer soetwas sagt ist eine Gefahr für Menschen und ist zu internieren. 20 Jahre aufwärts, damit man hier erstmal aufräumen kann.