Kolumne

Müller mault: Über die lange Reihe staatlich geförderter Hexenjagden

Bild: Landesvater in Prag von Oscar Rex um 1900-1905 [CC0] / Info-DIREKT - Komposition Info-DIREKT

Wenn mich eine Sache wirklich aufregt…Dann ist es das Vermischen von Rechtsstaatlichkeit mit den Moralurteilen einer Minderheit.

Fast jeder Konservative kennt das. Insbesondere jeder der in der Öffentlichkeit steht. Plötzlich taucht jemand auf der versucht einen anzuschwärzen. Das Ziel ist klar. Maximale gesellschaftliche Ächtung und das Unmöglichmachen der von der Person vertretenen Positionen. Nun, diese Methode ist sicher nicht neu. Was mich aber wirklich rasend macht ist, dass jede Verhältnismäßigkeit verschwindet.

Angenommen Sie finden heraus, dass ein bekannter Politiker sich durch ein Verbrechen strafbar macht. Dann ist es natürlich legitim ihn anzuzeigen. Denn Gesetze gelten für alle! Wenn man aber irgendetwas über jemanden ausbuddelt und per Presse zur medialen Hetzjagd auf ihn bläst obwohl sich derjenige nicht einmal im Entferntesten rechtswidrig verhalten hat, dann ist das schmutzig.

So passiert es in den letzten Jahren immer öfter, dass man Personen anschießt weil ihre Eltern sich irgendwelche Verfehlungen geleistet haben, weil sie in einem unkonformen Verein Mitglied sind, oder weil sie etwas gesagt haben das nicht bei jedem auf Zustimmung stößt. Besonders gefährlich ist das weil das Medienurteil damit etwaigen Gerichtsurteilen vorgreift oder diese ersetzt. Und die großen Medien sind nunmal leider von linksgestörten Schmierfinken durchsetzt. Besonders fällt es bei jenen Halbwahrheiten auf die regelmößig propagiert werden um jemanden in NS-Nähe zu rücken.

Wenn zum Beispiel in fast allen Österreichischen Medien unisono getitelt wird. „Burschenschaft „XY“ teilt SS-Liedertexte auf Facebook, dann ist das eine Frechheit. Hier spielt Unwissen mit Dummheit, ideologischer Verblendung und bewusster Lüge zusammen um alle Burschenschafter in ein schlechtes Licht zu rücken. Das Lied „Wenn alle untreu werden“ welches von jedem Propagandakasperl als „Treuelied der SS“ bezeichnet wird ist wesentlich älter als das NS-Regime. Deshalb ist es übelste Verleumdung zu behaupten es wäre ein Nazilied. Wer das trotz des Wissens um die Entstehung behauptet ist entweder ein Lügner oder ein Vollidiot!

Dass die Nazis dieses Lied verwendet haben macht es ebenso wenig zu einem Nazi-Lied wie es die „Internationale“ nicht zu einem Burschenschafterlied macht wenn sie auf einer Bude gesungen wird.

Der Schaden ist natürlich bereits angerichtet. Keine Richtigstellung der Welt wird von den geförderten Medien abgedruckt werden. Und die Herrschaften wissen natürlich sehr genau, dass man vor Gericht leider nur begrenzt gegen das Verbreiten von Halbwahrheiten oder das bewusste aussparen von Details vorgehen kann. Also können sie unbehelligt weiterhetzen und vernadern. „Die Halbwahrheit ist die bucklige Schwester der Lüge“, sagt der Volksmund.

Die Genannte Episode ist natürlich nur die Jüngste Frechheit in einer langen Reihe der staatlich geförderten Hexenjagden. Und die kleine Kaste der Inqusitoren versucht weiter jeden unmöglich zu machen der sich abseits des linken Randes für seine Werte und Prinzipien einsetzt. Die Armin Wolfs und Marietta Slomkas dürfen sich weiterhin als Vorzeigelinke präsentieren und Lobeshymnen auf die politische Neutralität der Rundfunkanstalten singen während die Rechtstaatlichkeit mit Füßen getreten wird.

Ich frage mich ernsthaft wieviele Existenzen und Karrieren noch zerstört werden müssen und wieviele Hausdurchsuchungen bei unbescholtenen Bürgern es noch braucht, bis endlich mit dem Förderwahnsinn, den Zwangsgebühren und der verdrehten Berichterstattung aufgeräumt wird.

Passen Sie auf Ihren Kopf auf!

Müller