Das breite Bündnis der Unterdrückten

Der in den Leitmedien herrschende Konsens in der Zuwanderungsfrage ist nicht nur unglaubwürdig, die ständige Wiederholung der selben Propagandaphrasen bringt uns auch kein Stück näher an eine Lösung der bestehenden Problemstellungen. Wir dürfen deshalb nachstehend eine kontroverse „antiimperialistische“ (und vor allem in den Leitmedien unterrepräsentierte) Lagebeurteilung wiedergeben.

Das breite Bündnis der Unterdrückten

von Hugo Bautsch

Im großen „Krieg gegen den Terror“, sowie den bewaffneten „Humanitären Interventionen“ werden Million muslimische Zivilisten als Kollateralschaden bewusst in Kauf genommen. Ebenso wird die nachhaltige Zerstörung der Infrastruktur ganzer Staaten im Kampf für „Menschenrechte“ und „Demokratie“ als notwendiges Übel erachtet. Nur am Rande sei angemerkt, dass einiges auch auf eine plangemäße Destabilisierung hindeutet, was aber in diesem Text nicht thematisiert werden soll.

Eines kann und darf allerdings hier nicht unerwähnt bleiben, die gefährlichsten (derzeit bestehenden) Bürgerkriegsherde wären ohne vorherige Einmischung US-amerikanischer Söldner und westlicher Konzerne niemals derart außer Kontrolle geraten. Welcher durchgeknallte Kopfabschneider (momentan) unterstützt und welcher ausgebombt wird, ist „wirtschaftliches“ Kalkül und nicht, wie uns weisgemacht werden soll, eine „humanitäre“ Überlegung.

Das derzeitige Flüchtlingschaos an den europäischen Außengrenzen im Allgemeinen, sowie an den österreichischen und deutschen EU-Binnengrenzen im Speziellen, ist Teil dieses Kalküls. Wir können heute anhand gesicherter Informationen sagen, dass die Zuwanderungskatastrophe zumindest wissentlich zugelassen, wenn nicht sogar absichtlich herbeigeführt wurde. Diese wichtige Erkenntnis für sich genommen, ist zwar von elementarer Bedeutung, bleibt aber wertlos, wenn daraus nicht die richtige Handlungsmaxime abgeleitet wird.

Wollen wir eine Änderung der herrschenden Zustände herbeiführen, so muss die Radikalität unserer Methoden der chaotischen Situation und der Skrupellosigkeit unserer Gegnern angemessen sein. Es liegt an uns Anständigen, dass wir mit Hilfe globaler Solidarität (aber radikalem wirtschaftlichem Regionalismus) ein Bündnis der Unterdrückten aufbauen. Die Flüchtlinge und Zuwanderer liegen dabei (sinnbildlich!) in unserem Schützengraben, da sie – genauso wie wir – zu den Opfern der globalen Ausbeutung gehören.

Ein großer Teil der nach Europa strömenden Menschen hat ihre Heimat nicht freiwillig verlassen. Krieg, Hunger und Armut haben sie nach Europa getrieben. Es ist heute unsere Aufgabe, den „Verdammten dieser Erde“ zu helfen und mit ihnen eine gemeinsame Front gegen Kapitalismus, Liberalismus und die damit unweigerliche verbundene Ausbeutung aufzubauen.