IS tritt Rückzug an: 3.000 flüchten nach Jordanien

Nach wenigen Tagen russischem Einsatz in Syrien muss der IS in immer mehr Teilen des Landes den Rückzug antreten. Meldungen vom Montag berichten von 3.000 IS- und Al-Nusra-Kämpfern, welche nach Jordanien geflüchtet sind. Sie fliehen vor der bevorstehenden Offensive der Syrischen Armee, welche von Russland aus der Luft unterstützt wird.

Bitterer Beigeschmack für die Europäer: Viele IS-Kämpfer desertieren panikartig vor den unerwarteten Erfolgen der russischen Luftangriffe und versuchen nun nach Europa zu entkommen. „Nach Angaben der russischen Aufklärung haben rund 600 Söldner ihre Positionen verlassen und versuchen jetzt, nach Europa zu gelangen“, teilte der Chef der Operativen Hauptabteilung beim russischen Generalstab, Generaloberst Andrej Kartapolow, am Samstag in Moskau mit.

Die russischen Luftangriffe gegen die Terroristen in Syrien erfreuen Präsident Baschar al-Assad, welcher das Vorgehen als „transparent und offen“ lobt. Alle Handlungen würden zuvor mit der Regierung Syriens abgestimmt.

IS-Mitläufer geben auf

Rund 700 Terroristen und gesuchte Bürger Syriens haben sich in den letzten Tagen den Behörden des Gouvernements Daraa ergeben, wie die nationale syrische Nachrichtenagentur SANA am Samstag meldete. Es handele sich um etwa 450 Extremisten und knapp 250 steckbrieflich gesuchte Bürger Syriens. Sie legten ihre Waffen nieder — Maschinenpistolen, Maschinen- und Scharfschützengewehre. Zuvor hatten die Behörden ein Programm der nationalen Aussöhnung ausgerufen.

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