Schulausflug in die Moschee

Bildquelle: Facebook.com

Auch im Angesicht der aktuellen Flüchtlingskrise wird ständig und allerorten von „Integration“ gesprochen. Diese Integration scheint aber oft eine Einbahnstraße zu sein: Die Einheimischen integrieren sich, die Einwanderer ändern ihre Angewohnheiten und Verhaltensweisen nur selten.

Das Beitragsbild zeigt eine Schulklasse in den Niederlanden, welche in eine Moschee verbracht wurde, wo auch das oben gezeigte Bild entstand. Der Begleittext „Wo ist euer Widerstand“ stammt von empörten deutschen Facebookseiten. Des einen Freud ist des anderen Leid, und so dürfte das Unterwerfungsritual auf moslemischer Seite entsprechend begrüßt werden. Konkret handelt es sich um Kinder der Grundschule Vinkenbuurt, welche die Ghulzar-e-Madina Moschee in Zwolle besucht haben. (Bild)12491904_927014004073004_5122196090643345320_o

Da die Bilder der auf den Nasen liegenden Kinder derzeit um die Welt gehen, sehen sich deutsche Eltern- und Internetportale genötigt, entsprechende „Richtigstellungen“ zu veröffentlichen. So will die Seite mimikama.at den „Vorwurf“ nicht im Raum stehen lassen, dass es sich um deutsche Kinder handeln würde. Das Portal mimikama sieht sich selbst als „internationale Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetmissbrauch“ und schreibt mit geistig erhobenem Zeigefinger: „Auf einem Bild sind mehrere Kinder in Gebetshaltung zu sehen. Diese Gebetshaltung lässt darauf schließen, dass es sich um eine traditionell islamische Haltung handelt (…) Die Kinder auf dem Bild wirken mitteleuropäisch und es macht den Anschein, dass es sich um eine Schulklasse handelt. Der Vorwurf, dass deutsche Kinder sich hier dem Islam unterwerfen, erweist sich als nicht richtig.

Generell sei die Sache nicht weiter nennenswert, denn die Kinder der Grundschule (in den Niederlanden besuchen Kinder ab vier Jahren die Grundschule) seien ja allesamt aus freien Stücken in die Moschee mitgekommen: „Nach eigenen Angaben war dieser Besuch völlig zwanglos und es bestand auch keinerlei “Islamunterverwerfungspflicht”, sondern um einen gelassenen Tag, an dem die Kinder einen Einblick in den Glauben nehmen konnten.