Rassistische Beleidigung

„Black Lives Matter“-Mitgründerin nennt Weiße „Untermenschen“

By Tony Webster from Minneapolis, Minnesota (Black Lives Matter Minneapolis) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Verbirgt sich hinter „Black Lives Matter“ eine rassistische Bewegung? Auf Facekook soll Yusra Khogali, eine Mitgründerin der Initiative, Weiße rassistisch beleidigt haben. Khogali bezeichnete sie in einem Posting sogar als „genetischen Defekt“.

Die Mitgründerin der „Black Lives Matter“-Bewegung in Toronto, Yusra Khogali, soll in einem Facebook-Eintrag aus dem Jahr 2015 rassistische Äußerungen gegenüber Weiße getätigt haben. Wie die „Toronto Sun“ berichtet, behauptete Khogali gleich zu Beginn ihres Beitrags, Weißheit wäre nicht menschlich, sondern weiße Haut sogar „untermenschlich“ („whiteness is not humxness. in fact, white skin is sub-humxn“). Zudem seien Weiße nach Ansicht der „Black Lives Matter“-Aktivistin lediglich ein „genetischer Defekt“ (wörtlich: „white ppl are a genetic defect of blackness.“).

„Black Lives Matter“: Rassismus gegen Weiße?

In weiterer Folge versucht Khogali, ihre Ansichten mit dem unterschiedlichen Melanin-Gehalt menschlicher Populationen zu untermauern. (Melanin ist ein Pigment, das für die Färbung der Haut, Haare und Augen verantwortlich ist.) Vollkommen obskur wird es schließlich mit der Behauptung, Melanin ermögliche es der schwarzen Haut, Licht einzufangen, das in weiterer Folge in Wissen umgewandelt wird. Melanin kommuniziere nämlich direkt mit der „kosmischen Energie“. Muss man wissen!

Am Ende ihres Beitrags fragt die „Black Lives Matter“-Mitbegründerin ihre Leser, ob sie sich jemals gefragt haben, wie Schwarze „nach Jahrhunderten der kolonialen Gewalt, des Völkermords und der Zerstörung“ immer wieder zurückkehren konnten. Khogalis Antwort: „Weil wir Übermenschen sind!“

„Allah, gib mir die Kraft, diese Weißen hier nicht zu töten“

Die kruden „Rassentheorien“ waren übrigens nicht die ersten Ausfälle der jungen Frau. Vor einer Woche beschimpfte sie bei Protesten vor dem US-Konsulat den kanadischen Premierminister Justin Trudeau als einen „white supremacist terrorist“ (engl. supremacy: Vorherrschaft, Überlegenheit). Und schon vor einem Jahr kam sie in die Schlagzeilen, als sie auf Twitter um göttlichen Beistand bat, damit sie die Kraft habe, „diese weißen Männer“ in ihrer Gegend nicht zu töten.

Screenshot des Tweets

Über den Facebook-Beitrag wollte die Aktivist offenbar nicht mehr reden. Weder Yusra Kholagi selbst noch „Black Lives Matter“ reagierten auf Anfragen der „Sun“.

Screenshot des mutmaßlichen Facebook-Postings

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