Zensurwelle geht weiter

Regierungskritiker Kolja Bonke auf Twitter gelöscht

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Die Zensurwelle gegen Regierungskritiker geht weiter. Nun wurde der bekannte Autor, Blogger und Twitter-Poster Kolja Bonke gesperrt. 

Bereits 2016 wurde Bonke wegen einer Kritik an Heiko Maas zensiert. In einem Interview mit der Jungen Freiheit schildert Bonke Kolja, dass die jetzige Sperre aus heiterem Himmel kam. Er hätte nichts gewittert, das für eine Sperre ausreichen würde:

Ich habe mich über das gendergerechte Liederbuch des evangelischen Kirchentags amüsiert. Das war mein letzter Tweet vor der Sperre. Davor habe ich es als „total gemein“ bezeichnet, daß das Anti-Rechts-Buch von Heiko Maas noch keine positiven Rezensionen hat. Außerdem habe ich die Amadeu Antonio Stiftung und Anja Reschke für ihren Kampf gegen vermeintliche „Hatespeech“ veräppelt.

Seine letzten Tweets wurden inzwischen sogar von Fans wieder hochgeladen:

Trotzdem bleibe der Account nun dauerhaft gesperrt. Twitter behaupte fälschlicherweise, er hätte mehrere Accounts erstellt – für „böswillige oder missbräuchliche Zwecke“. Er vermutet dahinter eine konzentrierte Aktion „bestimmter Leute“, die ihn bei Twitter gemeldet haben.

Twitter wird durch Zensur kaputtgemacht

Durch Löschaktionen und Zensur würde Twitter immer mehr kaputtgemacht. Das würde sich noch verschlimmern, wenn erst das neue Zensur-Gesetz von Heiko Maas in Kraft tritt:

Definitiv. Schauen Sie sich doch mal an, wie viele Accounts in Deutschland mittlerweile zurückgehalten oder eben komplett gesperrt werden. Und das, obwohl das Netzgesetz von Heiko Maas noch nicht einmal in Kraft getreten ist. Man mag sich gar nicht ausmalen, was erst alles verschwindet, sollte das Gesetz wirklich so kommen. Das dürfte dann das Ende von Twitter sein, so wie wir es kennen.

Auf Twitter solidarisierten sich die Menschen massenweise mit ihm. Der Hashtag #freekolja war sogar auf Platz 1 des Twitter-Rankings: