Islamismus und Antisemitismus im Aufstieg:

Deutschland: Muslimische Schüler radikalisieren sich zunehmend

Symbolbild: Koran; Bildquelle: Pixabay (Public Domain)

Eine Studie des „American Jewish Committee“ (AJC) hat in Berlin Lehrkräfte an 21 Schulen zu den Themen Islamismus und Antisemitismus befragt. Die Ergebnisse sind erschreckend.

Die Ergebnisse legen nahe, dass sich Antisemitismus und radikaler Islamismus bei Schülern mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund immer mehr durchsetzt.  So hätte sich beispielsweise an den Schulhöfen die Bezeichnung „Du Jude!“ bereits als geläufige Beleidigung durchgesetzt, wie „rbb online“ exklusiv über die Studie berichtet.

Islamische „Parallelbildung“

Besorgniserregend ist vor allem die Etablierung einer islamischen „Parallelbildung“. So würde der an Schulen gelehrte Stoff zum Teil von religiösen Autoritäten wie Koranlehrern oder Moscheen überprüft werden. „Mitunter würden die Aussagen dieser Institutionen von Schülern höher gewichtet“, so ein Pädagoge gegenüber „rbb online“:

„Wir haben mittlerweile so eine Art Parallelbildung. Wir haben einerseits das, was in der Schule offiziell unterrichtet werden muss und dann haben wir bei vielen Schülern eben Moschee-Besuche, Moschee-Vereine, die da Einfluss nehmen.“

Generell kritisieren die befragten Lehrkräfte den Einfluss, den Koranschulen und Moscheen auf die Schüler ausüben würden. Sie sprechen gar von einer regelrechten „Gehirnwäsche“:

„Wir fragen uns, wie geschickt die Gehirnwäsche ablaufen muss, damit die Schüler so schnell so antiwestlich, so antiamerikanisch sowieso, aber auch antisemitisch werden. Wir müssen da mit aller Kraft dagegensteuern – und es gelingt uns auch bei einigen, aber nicht bei allen.“

Druck auf Mitschüler

An den Schulen hätten sich außerdem bereits regelrechte „Moralwächter“ etabliert, die ihre Mitschüler mit religiösen Vorschriften drangsalieren würden. Darunter hätten vor allem die Mädchen zu leiden, die immer stärker unter religiösen Druck geraten und sich beispielsweise dafür rechtfertigen müssten, kein Kopftuch zu tragen. Dieses Problem ist jedoch nicht auf Berlin beschränkt. In einer Reportage mit dem Titel „Generation Haram“ berichtete das Migranten-Magazin „Das Biber“ bereits über dieselbe Entwicklung an Wiener Schulen.

Verschwörungstheorien

Ein weiteres Merkmal der zunehmenden Radikalisierung muslimischer Schüler stellt die Verbreitung von Verschwörungstheorien dar. So hätten viele Lehrer schon aufgegeben, über den Terroranschlag auf das World-Trade-Center zu sprechen. Auch nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt sprachen viele Schüler von einer „Inszenierung der Juden und der USA“. Der Nahost-Konflikt und das Thema Israel werden aus diesem Grund im Unterricht schon lange ausgespart.