Migrationskrise 2020

Medien verbreiten Fake-News: Keine Minusgrade in Griechenland!

Erwischt: Medien verbreiten Fake-News über Minusgrade in Griechenland
Karte von TschubbyCC BY-SA 3.0, Frau: Freepik; Komposition Info-DIREKT

In den letzten Tagen geisterten verschiedene Nachrichten durch Europa. An der griechischen Grenze müssten Frauen und Kinder bei Minusgraden (er)frieren. Dabei handelt es sich jedoch um Fake-News. Info-DIREKT hat sich angesehen, wie warm es in Griechenland wirklich ist:

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Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Orestiada – der Bezirk wo die meisten so genannten Flüchtlinge zur Zeit am Landweg in die EU gelangen wollen. Dort erreichten wir heute Höchstwerte von 18° Celsius. In der Nacht kühlte es immerhin auf 11° Celsius ab.

Lesbos – eine der Inseln, die besonders vom Andrang auf dem Seeweg betroffen ist. Hier wurde es heute sonnige 20° Celsius warm. Vergangene Nacht hatte es 12°.

Emotionale Geiselhaft

In der Nacht kann es also durchaus kalt werden. Minusgrade, wie von etablierten Medien behauptet, herrschen derzeit in Griechenland jedoch nicht. Vermutlich wollen uns die Mainstream-Medien mit solch frei erfundenen Geschichten emotional in Geiselhaft nehmen. In der Hoffnung, dass unsere Regierungen dann – so wie 2015 – erneut die Grenzen öffnen.

Vielleicht wollen die Mainstream-Medien jedoch auch nur von Bildern wie diesen ablenken:

Lassen Sie sich nicht an der Nase herumführen, lesen Sie jetzt: „Wie uns „Flüchtlinge“ und Massenmedien manipulieren“

Nachtrag, 5. März 2020:

Correctiv bezeichnet unseren Artikel als „falsch“

In einem bemühten Aufsatz behauptet Bianca Hoffmann, eine „Faktencheckerin“ der von George Soros cofinanzierten Plattform Correctiv, Info-DIREKT hätte im oben stehenden Artikel über die tatsächlichen Temperaturen in den von Flüchtlingen frequentierten Gebieten Orestiada und Lesbos falsche Angaben gemacht.

Dabei gibt man uns zuerst Recht, die von uns genannten Temperaturen wären korrekt wiedergegeben worden. Jedoch ginge es um die Nacht des 1. März, wo Minusgrade gemessen worden wären. Dabei wird eine E-Mail eines Sprechers des Deutschen Wetterdienstes zitiert, der reichlich unpräzise von „im betroffenen Grenzgebiet“ geschrieben haben soll. Dort habe es in jener Nacht Temperaturen von 0 bis minus 2° Celsisus gehabt. Die „betroffen Region“, wenn man so will, umfasst übrigens nicht weniger als 300 km Luftlinie, von Lesbos bis zum Dreiländereck Bulgarien-Griechenland-Türkei.

Wenn man weit genug in der Zeit zurückgeht und das Gebiet nach Belieben ausweitet, sind wir davon überzeugt, dass man bestimmt irgendwo, spätestens im Jänner und in Russland, auch Minusgrade finden kann.

So arbeitet Correctiv

Bei Correctiv wird als „Beweis“ angeführt, dass im von uns ursprünglich verlinkten RTL-Artikel von einer Familie die Rede gewesen sei, welche den Grenzfluss Evros überquert hätte. Der Evros entspringt in Bulgarien und hat eine Länge von 525 km. Zwischen Griechenland und der Türkei hat er eine Länge von 185 km. Nachdem er an die Region Orestiada grenzt und von RTL nicht präzisiert wurde, wo diese Familie die Durchquerung vorgenommen hat, haben wir für unseren Artikel die Temperaturen dieser Region als Referenz herangezogen. 

Sehr gerne legen wir unsere Quelle für die Temperaturen in den von uns erwähnten griechischen Gebiete offen. Es handelt sich um die Seite timeanddate.de, auf der man das Wetter auch für vergangene Termine recherchieren kann. Wie sich jeder überzeugen kann, war es wie von uns oben beschrieben „durchaus kalt“, Minusgrade finden sich aber bis zurück zum 28. Februar, vermutlich noch länger davor, nicht.

Bild: Screenshot von timeanddate.de
Bild: Screenshot von timeanddate.de
Bild: Screenshot von luftlinie.org

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