Eine globale Kulturrevolution: Wer sind die Akteure?

Eine globale Kulturrevolution: Wer sind die Akteure?
Bild Gates: Kuhlmann/MSC via wikipedia.org (CC BY 3.0 de); Bild Soros: World Economic Forum - Flickr: George Soros - World Economic Forum Annual Meeting 2011 via wikipedia.org (CC BY-SA 2.0); Bildschirmfoto Black Power: Twitter-Video, Bild Bezos: Von Seattle City Council from Seattle - via wikipedia.org (CC BY 2.0); Bildschirmfoto Ehepaar: Twitter-Video

Black Lives Matter (BLM) war neben der Klimahysterie und dem Corona-Wahnsinn eine weitere globale Kampagne gegen die Vielfalt und Freiheit der Völker und Kulturen in den letzten Monaten.

Dieser Beitrag von Michael Scharfmüller ist im Printmagazin Nr. 33 „Nein zur globalen Kulturrevolution“ erschienen, das Sie jetzt kostenlos zu jedem Abo erhalten.

Ein Ziel all dieser medialen Feldzüge ist es, ein globales Bewusstsein zu schaffen, mit dem wir auf eine Art Weltregierung vorbereitet werden sollen. Nur ein Indiz dafür ist die immer wieder geäußerte Aussage: „Diese Krise kann nur global gelöst werden!“ Dabei wird völlig missachtet, dass die meisten Krisen erst durch dieses ständige Pochen auf „globale Lösungen“ entstanden sind. Halbwegs autarke Staaten oder zumindest Kontinente würden beispielsweise die Natur nie in diesem Ausmaß ausbeuten, wie es jetzt internationale Heuschrecken machen.


Kleine bedeutungslose Punkte

Die Forderung nach einer Art Weltregierung wird zur Lösung der bestehenden Probleme nichts Positives beitragen, sondern nur weitere schaffen. Zudem würde eine solche globale Machtkonzentration weitere Gefahren mit sich bringen. Je größer ein Gebilde ist, desto weniger Bedeutung spielt beispielsweise das Leben einzelner Menschen. Aber auch ganze Gruppen, Völker und Staaten verkommen auf einer Weltkarte zu kleinen, bedeutungslosen Punkten. Den Ton in einem globalen Machtzentrum werden zudem Personen angeben, die sich durch ihren unglaublichen Reichtum und ihre Macht dazu berufen fühlen. Eine demokratische Legitimation wird es, wenn überhaupt, nur auf dem Papier geben – die EU und die WHO sind dafür nur zwei Negativbeispiele.

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Akteure und Interessen

Für mich stellt sich die Frage, wer sich so eine Entwicklung wünschen kann und weshalb. Als Antwort auf diese Frage nur einen Menschen oder eine kleine Gruppe verantwortlich zu machen, mag zwar bequem sein, vernebelt aber den Blick für das Zusammenspiel verschiedener Akteure mit teilweise unterschiedlichen Interessen. Diese zu erkennen, ist der erste Schritt, um im hyperaktiven Medienzeitalter den Überblick zu bewahren. Deshalb hier ein Versuch, der zum Nachdenken und Diskutieren einladen soll:

1. Die Superreichen

Bei der kleinen Gruppe der Superreichen, die sich politisch engagieren, ist schwer zu sagen, was sie antreibt. Vielleicht ist es die Lust am Anhäufen von immer mehr materiellem Reichtum. Vielleicht sehen sie ihren Kontostand als eine Art sportliche Herausforderung und wollen – so wie ein jeder guter Sportler – immer wieder neue Rekorde brechen. Vielleicht ist es aber auch die Lust daran, Gott zu spielen, also über Leben, Tod und Verderben zahlreicher Menschen je nach Lust und Laune entscheiden zu können. Vielleicht ist es aber auch das Verlangen nach öffentlicher Aufmerksamkeit, nach Kameras, Scheinwerferlicht, Blitzlichtgewitter und den unterwürfig zu ihnen aufschauenden Staatschefs der halben Welt, was diese Menschen antreibt. Dass George Soros und Bill Gates wirklich die reine Liebe am Menschen antreibt – wie uns viele etablierte Medien immer wieder weismachen wollen –, glaube ich nicht, kann aber auch nicht völlig ausgeschlossen werden. Schließlich redet sich jeder Mensch das schön, was er selbst macht.

2. Die Trittbrettfahrer

Das allgemeine Chaos versuchen natürlich auch zahlreiche kleinere Gruppen für sich zu nutzen. So möchten „Black Power“-Aktivisten die BLM-Kampagne dazu nutzen, um sich ein eigenes Staatsgebiet in den USA zu erkämpfen. Auch Antifa-Aktivisten kann man wohl am ehesten zu dieser Gruppe zählen. Ein Merkmal der Trittbrettfahrer ist nämlich, dass sie nicht merken, dass sie nur nützliche Idioten sind.

3. Die multinationalen Konzerne

Was hingegen multinationale Konzerne antreibt, ist kein Geheimnis, es ist das Streben nach Gewinnmaximierung. Meist sind diese Firmen jedoch im Besitz der Superreichen, was die Analyse schwieriger macht. Fakt ist, dass auch große Konzerne nicht so frei sind, wie man vielleicht glauben möchte. So verwaltet die Fondsgesellschaft BlackRock ein Vermögen von 7,4 Billionen US-Dollar und ist an allen DAX-Unternehmen beteiligt.

Zudem stellt sich die Frage, was auf Gewinnmaximierung getrimmte Konzerne von einer globalen Kulturrevolution Erfreuliches erwarten können. Die Antwort ist einfach: Zum einen profitieren starke Konzerne von der Schwäche einzelner Staaten. Die Ausbeutung von Mensch und Umwelt, Steuervermeidung und ähnliche Dinge lassen sich leichter durchsetzen, wenn Staaten nichts zu melden haben und die Bevölkerung eines Staates völlig zerklüftet ist. Zum anderen bringt ein vereinheitlichter Markt globalen Konzernen zahlreiche Vorteile.

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4. Die Trendsetter

Unter die Kategorie „Trendsetter“ fallen Firmen und wohlhabende Menschen, die glauben, sie würden auch „so wichtig sein“ wie die „Superreichen“ und die „multinationalen Konzerne“. Sie machen jeden Trend mit, weil sie glauben, sie seien Teil dieser Gemeinschaft. In Wirklichkeit gehören sie jedoch auch zu den Verlierern einer Kulturrevolution. Bis sie das jedoch merken, wird es zu spät sein. Das musste auch das im Internet berühmt gewordene stinkreiche Ehepaar Mark und Patricia McCloskey in der Stadt St. Louis (USA) feststellen, als plötzlich BLM-Demonstranten ein Tor aufbrachen und in ihrem Vorgarten standen. Laut Medienberichten soll das Anwaltspaar jahrelang die Demokraten unterstützt haben – plötzlich mussten sie ihre Villa selbst mit Waffen verteidigen und darauf hoffen, dass sich die BLM-Aktivisten zumindest kurzfristig davon beeindrucken lassen.

5. Die Ideologen

Die Ideologen sind jene Gruppe, die unbedingt eine globale Welt haben möchte, weil sie glauben, damit eine gerechtere Welt zu schaffen. Wobei es hier wohl mindestens zwei relevante Gruppen gibt: zum einen die neoliberalen Markt-Fetischisten und zum anderen die zahlreichen Kommunisten, die in den letzten Jahrzehnten in zahlreiche Institutionen, Parteien und Medien eingesickert sind. Der Weg zur „One World“ der Ideologen ist zwar unterschiedlich, das Endergebnis ist jedoch in den wesentlichen Lebensbereichen gleich. Beide Gruppen dürften es auch als Kollateralschaden hinnehmen, dass der Weg zu ihrer „perfekten Welt“ mit zahlreichem Leid gepflastert ist. Viele von diesen Ideologen zündeln bewusst, um ihre Revolution voranzutreiben.

6. Die Lemminge

Zahlenmäßig sind die Lemminge die größte Gruppe. Sie wissen, dass vieles schiefläuft – sie wollen es aber einfach nicht wahrhaben und sich nicht damit beschäftigen. Viel zu groß wäre nämlich dann die Gefahr, die eigene Gedankenwelt in Unordnung zu bringen. Freilich schimpfen sie gerne über die schlechter werdenden Zustände. In Wirklichkeit freuen sie sich aber darüber, wenn ihnen Mutti Merkel und der fesche Sebastian das Blaue vom Himmel erzählen. Das Schlimmste, was diesen Lemmingen passieren kann, ist, dass sie plötzlich kein Teil der Herde mehr sind. Um das zu verhindern, verzichten sie gerne darauf, selbstständig zu denken und zu handeln. Der größte Traum dieser Individuen ist ein angepasstes Leben.

7. Die Rebellen

Quer durch alle Gesellschaftsschichten und Völker gibt es jedoch auch noch Menschen, die sich dafür einsetzen, dass die Kulturrevolution der Globalisten scheitert: die Rebellen. Diese werden von allen anderen Gruppen gehasst, besonders von den Lemmingen, weil sie diesen den Spiegel vorhalten und zeigen, dass eine andere Welt möglich wäre. Einen Rebellen zeichnet aus, dass er selbstständig denkt und vorbildlich handelt. Viele glauben, sie seien Rebellen, weil sie sich asozial benehmen und kleiden; das ist dann jedoch nur eine Untergattung der riesigen Lemming-Population.

 

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