Die Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ruhend

Brandanschlag auf Asylantenheim eine Geheimdienstaktion?

Collage: Info-DIREKT

Obwohl eine 8-köpfige Sonderkommision monatelang ermittelte, eine Prämie für sachdienliche Hinweise in der Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt wurde und sich die Politik einig war, dass man alles dafür tun müsse um den oder die Brandstifter von Altenfelden zu ergreifen, stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren nun ruhend.

Die Polizei betonte zwar immer wieder, dass in alle Richtungen ermittelt werde, der Fokus der Kriminalbeamten dürfte jedoch bei der „rechte Szene“ gelegen sein. So wurden bei allen in der Umgebung von Altenfelden als „einschlägig“ bekannten Personen die Alibis überprüft, das Videomaterial aller Überwachungskameras des Ortes gesichtet und sämtliche Lokale auf der Suche nach Verdächtigem durchgekämmt. Eine Bürgerinitiative, die gegen den Bau des Asylheimes 200 Unterschriften sammelte, wurde ebenso unter die Lumpe des Verfassungsschutzes genommen. Jeder der die Unterschriftenliste unterzeichnete, gehörte damit dem Kreis der Verdächtigen an. Käme der Täter aus einem zuwanderungskritischen Umfeld, hätte ihn die Polizei somit erwischen müssen. Da die Ermittler im „rechten Milieu“ trotz intensiver Bemühungen nicht fündig wurden, öffnet sich nun ein breiter Raum für Spekulationen über die wahren Hintergründe der Brandstifter.

Ähnliche ungeklärte Fälle

Dass Straftaten trotz großem medialen und politischen Aufschrei ungeklärt bleiben, ist keine Seltenheit. Erinnert sei hier an den Fall des Passauer Polizeichefs Alois Mannichl, der im Dezember 2008 behauptete, er sei vor seiner Haustür von einem Rechtsextremisten mit auffälliger Tätowierung überfallen und mit einem Messerstich verletzt worden. Trotz Sonderkommission und grenzübergreifenden Ermittlungen wurde der Täter nie gefunden. Mannichl wurde lange als Held gefeiert und der Anschlag auf sein Leben als Begründung für einen erhöhten Kampf gegen „Rechts“ herangezogen. Was in der Tatnacht wirklich geschah, wurde bis heute nie geklärt. Die vielen offenen Fragen, die der Fall aufgeworfen hat, nie beantwortet. Die Ermittlungspannen wurden nie geahndet und das unbegründet harte Vorgehen gegen „Rechts“ nie als Fehler eingestanden, und das obwohl heute führende Ermittler davon ausgehen, dass es sich bei der Tat „wohl kaum um einen gezielten Anschlag aus der rechtsradikalen Szene“ handle.

Bislang ebenso ungeklärt blieb auch jener Vorfall, der sich vor ein paar Wochen in Dresden ereignet hat und als „Sprengstoffanschlag“ von den Medien zum großen Thema gemacht wurde.  Obwohl bis heute nicht feststeht, wer die Moschee beschädigt hat,  machten Politik und Lügenpresse sofort Stimmung gegen Pegida, AFD und Co..

Geheimdienstaktion

Während bei Mannichl viele davon ausgehen, dass es sich um Beziehungstat gehandelt hat und die Spuren des „Sprengstoffanschlages“ in Dresden eher auf einen Lausbubenstreich als auf einen terroristischen Akt hinweisen, ist spätestens seit den Enthüllungen des Schweizer Historikers Daniele Ganser bekannt, dass auch Geheimdienste und Geheimarmeen immer wieder Anschläge begehen um die öffentliche Meinung zu manipulieren und zu lenken.

Wer glaubt im kleinstrukturierten Österreich sei so etwas nicht möglich, sei an die rätselhaften Vorkommnisse rund um den Briefbombenattentäter Franz Fuchs erinnert, an den noch immer nicht vollständig geklärten Fall „Kampusch“ oder auch jenes Ereignis, das sich dieses Jahr in Graz ereignet hat. Dort wird dem Heeresabwehramt vorgeworfen an der Schändung einer Moschee verwickelt gewesen zu sein.

Linksextreme Lügner

Wirklich ausgeschlossen kann die Verwicklung eines Geheimdienstes beim Brand in Altenfelden also nicht werden. Hätte es sich beim Täter oder den Tätern um Amateure gehandelt, wären sie wohl längst überführt worden. So wie jener Tiroler Jungsozialist, der das eigene Vereinsheim in Brand steckte um eine höhere mediale Aufmerksamkeit für eine geplante Presseaussendung zu erhalten.

Ebenso der Lüge überführt wurde heuer jener 52-jähriger Niederösterreicher, der behauptete er sei von mehreren Personen mit Springerstiefel überfallen und misshandelten worden. Abschließend sollen ihm die Angreifer ein Hakenkreuz in die Haut geritzt haben. Tragisch an diesem Fall ist, dass die Behörden den Aussagen des vermeintlichen Opfers glauben schenkten und den zu Unrecht Verdächtigten drei Monate in U-Haft steckten. Mittlerweile ist der unschuldig der Tat bezichtigte Mann von allen Vorwürfen freigesprochen und das vermeintliche Opfer steht in Verdacht sich die Wunden selbst zugefügt zu haben um sein gesteigertes Verlangen nach Aufmerksamkeit befriedigen zu können. Ähnliche Fälle sind übrigens auch aus Deutschland bekannt.

Frage nach dem Tatmotiv nie gestellt

Trotz der oben angeführten diskussionswürdigen Vorkommnisse war für die Mainstream-Medien und das rot-grüne Establishment schnell klar, dass das neu errichtete, aber leerstehende Asylantenheim in Altenfelden aufgrund von Fremdenfeindlichkeit ein Raub der Flammen wurde. Andere Tatmotive kamen für sie nie in Frage. Dass leerstehende Asylheime auch aufgrund finanzieller Engpässe schon warm abgetragen wurden, fand – wenig überraschend – keinen Niederschlag in der Berichterstattung.

Wer am 1. Juni in Altenfelden mit dem Feuer hantierte, wird wohl nicht mehr geklärt werden. Sicher ist jedoch, dass die Einwanderungsfanatiker in Politik und Medien diesen Vorfall dazu nutzten und nutzen werden um jegliche Zuwanderungskritik in ein kriminelles Licht zu stellen.