„Stenzel verräumen“ – Kickl bestrafen:

Die österreichische Journaille in Panik

By Manfred Werner (Tsui) (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Angesichts der bevorstehenden Bundespräsidentenwahl in Österreich ist der Hühnerhaufen der alpenländischen Journaille wieder mal in heller Aufregung. Es wird gegackert und gehackt, was das Zeug hält. Grüne und Journalisten bezeichnen FPÖ-Politiker als Trottel, wollen sie „verräumen“ oder mit dem Tafeltuch schlagen.

Kommentar von Florian Meyer

Tagtäglich reitet das Establishment, und in ihrem Auftrag die von ihnen bezahlte Lügenpresse, unzählige Angriffe gegen den FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer. Doch da sich alle Anpatzversuche als nutzlos erweisen, werden die Vertreter der Mainstream-Medien zunehmend panisch, schlagen wild um sich, werden hysterisch. Kennen Sie das Aufbrausen im Hühnerhaufen, wenn eine Henne zu schreien beginnt und alle plärren mit?

Ex-ORF Journalist tickt aus

Der monotone „Rechtsextremismus“-Angriff von Corinna Milborn auf Puls4 war symptomatisch für das nervöse Verhalten der Mainstream-Medien. Die erwünschte Wirkung wurde nicht erzielt. Hofer drehte nicht durch, trotz übelster Provokationen – er blieb gelassen und antwortet höflich. Dafür drehen manche Journalisten durch. So wie Sonntagabend der ehemalige ORF-Moderator und jetzige Kurier-Schreiber Dieter Chmelar. Dieser Chmelar ist natürlich kein „unabhängiger Journalist“, wie vielleicht einzelne Leser noch glauben könnten, sondern hat eine klassische Karriere hinter sich. Begonnen, wie so viele seiner Kollegen, als Schreibkraft beim SPÖ-Organ „Arbeiterzeitung“.

Und wer bei der roten AZ gut funktionierte, kam oft schnell zum ORF, zum Profil oder zum Kurier. Bei Chmelar war das ähnlich, er wechselte zu Ö3 ins ORF-Radio und landete letztlich beim Kurier, wo er heute noch tätig ist. Und als er einen rhetorisch unangreifbaren Herbert Kickl (FPÖ) in der ORF-Diskussion sah, war es um ihn geschehen. Auf Twitter schreibt Chmelar:

Walser: Grüne Gewaltphantasien

Und weiter wütet Chmelar auf Twitter: „Ich stell mir gerade vor, dieser Kickl wäre ein Klassenkamerad in der dritten, soll sein vierten Mittelschule. Zirkel & Schwamm ohne Ansage.“ Die Twitteria-Schickeria frohlockt angesichts solcher Aufrufe und ergänzt: „und das nasse Tafeltuch…. “

Direkte Antwort kommt vom „Vergangenheitssprecher“ der Grünen im Parlament, Harald Walser. Wörtlich:

Hassobjekt Ursula Stenzel

Seit die Wiener Politikerin Ursula Stenzel 2015 von der ÖVP zur FPÖ wechselte, ist sie das Hassobjekt der Lügenpresse. Keine Beschimpfung zu nieder, keine Lüge zu groß. Auf Twitter machen sich die moralischen Eliten des heimischen Journalismus über Stenzels Äußeres lustig – man stelle sich ähnliche Entgleisungen umgekehrt vor. Stezels Karriere wäre absurd, wettert Chmelar (Vermutlich weil sie zur FPÖ und nicht zum Kurier gewechselt hat). Jedes andere Land „würde sie verschämt verräumen“ – Unterstützung erfährt er von seinem Zunftkollegen Stefan Kaltenbrunner, Kurier:

Chmelar weiter in Höchstform: „Ursula Stenzel, die Glühwein-Europäerin. Sie will nicht Gräben zuschütten, sondern sich am Graben zuschütten.“

Die Wende naht

Bereits am Abend des ersten Wahlgang haben wir hier bei Info-DIREKT geschrieben: Es wird der alten Welt nichts nützen, die Wende hat begonnen. Der erste „Kometeneinschlag“ bei der Bundespräsidentenwahl am 24. April war nur der Anfang.

Und wir erneuern, was wir vor sieben Monaten geschrieben haben: „Und auch wenn das größtenteils fett im System verankerte, selbsternannte „Linke“ Moralprediger und Mainstream-Journalisten anders sehen: Aber die Ankündigung Norbert Hofers, dass sich viele noch wundern würden, was ein Bundespräsident alles ändern könne, ist keine Drohung sondern eine frohe Botschaft. Zumindest für das Volk, also die Mehrheit. Die Minderheit, also die bei diesem Satz aufjaulende fett subventionierte und bislang hofierte Journaille, kann es als Drohung auffassen. Doch keine Gewalt wird ihnen von der FPÖ drohen, sondern im schlimmsten Fall – und das ist in deren Gedankenwelt ja schon der Untergang schlechthin – die staatlichen Beschwichtigungsgelder in Form von Inseraten werden ihnen gekürzt.“