Trump will Kooperation, CIA "regime-change"

Assange: Konflikt zwischen Trump und CIA wegen Syrien

By Cancillería del Ecuador [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Im Zuge eines Interviews auf dem deutschen Auslandsfernsehsender DW-TV spricht Julian Assange von einem ernsten Konflikt zwischen US-Präsidenten Donald Trump und der CIA.

Laut Julian Assange, der Mann hinter „Wikileaks“, wäre das Thema Syrien eine der Hauptursachen des Konfliktes. Während US-Präsident Donald Trump und sein Berater Stephen Bannon darum bemüht wären, mit Russland und der syrischen Assad-Regierung zu kooperieren, würde die CIA weiter an ihrer „regime-change“-Agenda festhalten.

CIA wolle seine Macht sichern

Der amerikanische Sicherheitsdienst wäre demnach nicht bereit, seine Macht und seinen Einfluss hinsichtlich der außenpolitischen Agenda Washingtons abzugeben. Das sei nach Assange nicht verwunderlich, denn die CIA investierte in den letzten Jahren einen hohen Anteil ihres Budgets in den Umsturz der vom syrischen Volk gewählten Regierung von Assad. Auch die jahrelang gepflegten Allianzen und Verbindungen mit Katar, Saudi-Arabien und der Türkei würden bei einer Änderung der Strategie gefährdet sein.

Trump will Kooperation

Auf welcher außenpolitischen Linie sich Donald Trump genau bewegt, lässt sich nicht mit äußerster Genauigkeit feststellen, zu vage sind seine diesbezüglichen Aussagen. Im Falle Syriens aber hatte er während seines Wahlkampfes immer wieder den Willen zur Kooperation mit Russland und der Assad-Regierung bekundet. Grund dafür war hauptsächlich die von Trump bezweckte Bekämpfung und „Auslöschung“ des Islamischen Staates.