Geburtenrate und Zuwanderung

Der Beweis: Wir werden zur Minderheit im eigenen Land

CC0

Jetzt ist es offiziell: Frankfurt am Main ist die erste deutsche Großstadt, in der die Deutschen nur noch eine Minderheit neben vielen anderen darstellen. In Frankfurt liegt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bei 51,2 Prozent. Dieses Schicksal ereilt nicht nur die historisch bedeutungsvolle Stadt, sondern ganz Europa, wenn nicht bald gehandelt wird.

von Patrick Lenart

Ein Faktum, das von der Einwanderungslobby beharrlich geleugnet wird und den Untergang Europas bedeuten könnte. Doch die Zahlen sind auf eine bedenkliche Art und Weise eindeutig. Jeder Politiker, der die Entwicklung jetzt nicht offen anspricht, macht sich mitschuldig. Kurz und knapp: Die Geburtenrate der Europäer und die Massenzuwanderung werden dazu führen, dass die angestammte Bevölkerung zur Minderheit auf dem Kontinent wird.

Geburtenrate und Zuwanderung

Denn die Geburtenrate der Österreicher ist in den letzten Jahrzehnten (vor allem seit den 1960er-Jahren) massiv gefallen. Die Geburtenrate der im Inland geborenen österreichischen Staatsbürger (inkl. derjenigen mit Migrationshintergrund) liegt laut Österreichischem Integrationsfond gegenwärtig bei 1,34. Die Kennzahl sagt nicht weniger, als dass aus der Vereinigung von zwei Österreichern nur noch 1,3 Österreicher hervorgehen. Diese niedrige Geburtenrate hat zur Folge, dass beispielsweise allein im Jahr 2015 fast 12.000 Österreicher mehr starben als geboren wurden.

Ein massiver Bevölkerungsrückgang müsste eigentlich die Folge sein.

 

Doch trotzdem bekommen wir alle paar Monate Erfolgsmeldung in den etablierten Medien zu lesen: „Österreich wächst!“ Richtig: Es wandern so viele Menschen nach Österreich ein, dass dieser Bevölkerungsrückgang nicht nur ausgeglichen wird, sondern es sogar zu einem Wachstum der Gesamtbevölkerung kommt.

Beispiel: Im Jahr 2015 sind 214.410 Menschen nach Österreich eingewandert, wovon nur 15.752 österreichische Staatsbürger waren. Vergleicht man den 1.1.2017 mit dem 1.1.2016, dann lebten aufgrund von Zuwanderung 73.215 Menschen mehr in Österreich.

Ein weiterer Faktor, der zu beachten ist: Migranten haben eine höhere Geburtenrate. Während die Österreicher eine negative Geburtenbilanz aufweisen, nimmt die Anzahl von Nicht-Europäern durch die positive Geburtenbilanz sogar zu:

Abwanderung und Assimilation

Gegen diesen Trend wirken zwei Faktoren: Abwanderung und Assimilation. Dabei findet Assimilation (Zuwanderer gehen in der einheimischen Bevölkerung auf) nur sehr langsam statt. Schon die Minimalvoraussetzung, nämlich eine deutsche Umgangssprache, zeigt dies an: Berechnungen auf der Grundlage der Volkszählungen von 1991 und 2001 schätzen, dass in zehn Jahren nur etwa 3 bis maximal 5 Prozent der Eingebürgerten und Ausländer zur deutschen Umgangssprache gewechselt sind.

Der zweite Faktor, der gegen den Großen Austausch wirkt, ist die Abwanderung von Migranten. Beispielsweise sind im Jahr 2015 80.141 Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft abgewandert. Wären nicht gleichzeitig 198.658 Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft zugewandert, ergäbe dies eine Reduzierung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Unter den gegenwärtigen Bedingungen hingegen bleibt eine Nettozuwanderung von 118.517.

Abwanderung und Assimilation können die Massenzuwanderung deshalb in keiner Weise ausgleichen. Die Anzahl von Nicht-Österreichern an der Gesamtbevölkerung nimmt zu – der Bevölkerungsaustausch ist die Folge. Dargestellt sieht die Entwicklung so aus: Während die Gesamtbevölkerung wächst, stellen die Österreicher einen immer kleineren Teil dar.

Sichtbar wird diese Entwicklung, auch Großer Austausch genannt, an der Entwicklung des Ausländeranteiles in den letzten 50 Jahren:

Heute besteht die Bevölkerung laut den aktuellsten offiziellen Zahlen aus 14,6% ausländischen Staatsbürgern und 5,8% im Ausland geborenen österreichischen Staatsbürgern.

Ă–IF. http://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/migrationintegration-2016.pdf

Im Inland geborene österreichische Staatsbürger mit Migrationshintergrund (2. und 3. Generation) sind in dieser Statistik nicht eigens erfasst. Ohne Berücksichtigung der 2. und 3. Generation dürften 21 Prozent der österreichischen Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben.

Bei den Zahlen der offiziellen Statistiken sticht auch ins Auge, dass die Österreicher ohne Migrationshintergrund wegen der geringen Geburtenrate auch wesentlich älter als Menschen mit Migrationshintergrund sind. Dies bedeutet eine Beschleunigung des Großen Austausches durch ein zunehmend schnelleres Schrumpfen der heimischen Bevölkerung:

Ă–IF. http://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/migrationintegration-2016.pdf


Wohin fĂĽhrt das?

Diese Statistiken können nur eine Tendenz anzeigen: Denn erstens sind sie ungenau und verzerrend, weil etwa Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund der 3. Generation einfach aus der Statistik verschwinden. Zum anderen kann die Statistik das Phänomen Assimilation nicht ausweisen.

Was anhand der Zahlen aber jedenfalls gesagt werden kann, ist, dass die Massenzuwanderung so dramatisch ist, dass ein Ausgleich durch Assimilation und Abwanderung unmöglich ist, sowie dass die Österreicher und Europäer mit enormer Geschwindigkeit darauf zusteuern, zur Minderheit im eigenen Land zu werden.

Was muss getan werden?

Damit Österreich das Land der Österreicher und Europa der Kontinent der Europäer bleibt, müssen umgehen Handlungen gesetzt werden. Es braucht drei Maßnahmen:

  1. Remigration: Die Umkehrung der Migrationsströme. Statt wie bisher eine Nettozuwanderung, muss es eine Nettoabwanderung geben. Dies wird erreicht, indem die Zuwanderung massiv begrenzt wird. Auf Seiten der Abwanderung wird die Rückkehr in das Heimatland gefördert, schwerkriminelle und illegale Personen abgeschoben.
  2. Leitkultur: Die Hegemonie der österreichischen Kultur im öffentlichen Bereich muss durchgesetzt werden. Damit wirkt Leitkultur auf zwei Ebenen. Zum einen fördert es die Assimilation, indem Umgangssprache und -gepflogenheiten übernommen werden müssen. Zum anderen fördert es die Remigration all jener, die Österreich nicht als österreichischen Staat anerkennen wollen.
  3. Familienpolitik: Förderung des Kinderwunsches. Indem der Staat die finanziellen Lasten von Kindern ausgleicht und für eine gesellschaftliche Anerkennung von Eltern sorgt, wird die Geburtenrate angehoben und der Geburtensaldo ins Positive gekehrt.

 


Patrick Lenart ist Co-Leiter der Identitären Bewegung Österreich, Philosoph, Aktivist und bloggt auf www.patrick-lenart.eu

Abowerbung, Ausgabe 32

1 Kommentar

  1. Familienpolitik:

    Das ist der entscheidende Punkt.

    Es ist mir vollkommen unklar wie das signifikant umgekehrt werden soll. Der Zeitgeist ist geprägt von Individualismus und Relativismus. Wie will man es erreichen, dass das höchste Glück auf Erden für die deutsch-österreichische Frau die Vereinigung mit einem Deutsch-Österreicher ohne Migrationshintergrund ist und 3-4 Kinder zu bekommen????

    NatĂĽrlich kann man Geld zuschiessen oder ein Gehalt bezahlen. Nur:
    Es wird die Frau nicht befriedigen. Sie will sich selbst verwirklichen.
    Ich fĂĽrchte da helfen auch keine Mutterkreuze mehr.

    Wie macht man „die Mutter“ zur angestrebten gesellschaftlichen Person in Position?

Kommentare sind deaktiviert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

SchlieĂźen