"Organisierte Randale"

71 Festnahmen: Erneut Migranten-Krawalle in Brüssel

Symbolbild: By Raf24~commonswiki (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

In der belgischen Hauptstadt Brüssel haben am Samstag erneut zahlreiche jugendliche Migranten randaliert. Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, wurden dabei 71 Personen in Polizeigewahrsam genommen. Die meisten befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

Zu den Ausschreitungen kam es am Rande einer Demonstration gegen den Sklavenhandel in Libyen. Nach der Demo griffen die Randalierer Autos, Geschäfte und Polizisten an.

Polizist mit Schädelbruch im Krankenhaus

Insgesamt sollen dabei zehn Autos beschädigt und mehrere Geschäfte geplündert worden sein. Bei den Angriffen auf die Polizei gab es auch einen schwer verletzten Beamten. Dieser musste mit einem Schädelbruch im Krankenhaus operiert werden, nachdem ihn ein Pflasterstein am Kopf getroffen hatte.

Dritter Gewaltausbruch binnen zwei Wochen

Laut Bericht der „Jungen Freiheit“ geht die Polizei nach Informationen des „Belgischen Rundfunks“ von organisierten Randalen aus. Demnach hätten sich die Jugendlichen über soziale Netzwerke zu den gewalttätigen Protesten verabredet.

Die Ausschreitungen sind damit schon der dritte Gewaltausbruch binnen 14 Tagen in der belgischen Hauptstadt. Am 11. November kam es bereits zu Randalen, nachdem sich Marokko für die nächste Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert hatte. Nur vier Tage eskalierte es wieder auf den Straßen, als die Polizei eine nicht genehmigte Versammlung auflösen wollte, zu der ein junger „Social-Media-Star“ aufgerufen hatte.