Deutschland: Antifa macht mit Fotos Jagd auf Polizisten

Symbolbild Antifa: By Joanna (Πορεία και επεισόδια στην Νομική Κομοτηνής) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Antifa-Extremisten haben Fotos von Polizisten, die an Einsätzen gegen den Berliner Szene-Treffpunkt „Rigaer94“ beteiligt waren, veröffentlicht. „Wir freuen uns über Hinweise, wo sie wohnen oder privat anzutreffen sind“, betonen die Extremisten in dem am Sonntag auf der Plattform „Indymedia“ veröffentlichten Aufruf.

Begründet wird der Jagd-Aufruf mit einer am Montag eingeleiteten Öffentlichkeitsfahndung der Hamburger Polizei. Im Rahmen dieser außergewöhnlich umfangreichen Öffentlichkeitsfahndung fahndet die Polizei nach mehr als hundert mutmaßlich gewalttätigen G20-Randalierern.

„Mörder“ und „Schweine“

„Anläßlich der Hetzkampagne und den für morgen angekündigten Aufrufen zur Denunziation von 100 Menschen haben wir uns entschieden, Bildaufnahmen von 54 Polizeibeamt_innen zu veröffentlichen, die im letzten Jahr daran beteiligt waren, die Rigaer94 zu räumen“, erklärten nun die Antifa-Extremisten. Dazu wurden Polizisten-Fotos veröffentlicht, die unter anderem Dateinamen wie „Mörder“ und „Schweine“ tragen.

Die Polizei wird dabei als „faschistische Organisation“ bezeichnet. Man bekenne sich zudem zum „Kampf gegen den Staat“, „Geheimdienste und rechte Strukturen sowie gegen die Kollaborateur_innen und Denunziant_innen in der Bevölkerung und der Presse“.

Behörden tolerieren „Indymedia“

Auf der linksextremen Plattform „Indymedia“ wird bereits seit Jahren immer wieder zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen. Zwar hat der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) Ende August diesen Jahres den Ableger „Linksunten.Indymedia“ verboten, gegen „Indymedia“ wollen die Innenbehörden vorerst jedoch nicht vorgehen.

Im August hatte de Maizière zudem betont, das Verbot von „Linksunten.Indymedia“ richte sich keineswegs gegen „Indymedia“ als Netzwerk.

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