"racial profiling":

Antifa will zu Silvester Kölner Polizei „beobachten“

Symbolbild Kölner Polizei: © Raimond Spekking / , via Wikimedia Commons

Das Antifa-Bündnis „Köln gegen Rechts“ hat für Silvester angekündigt, die Polizei bei ihrer Arbeit „beobachten“ zu wollen. Über den Verlauf ihrer Aktion will die Antifa bei einer Mahnwache um 19 Uhr am Breslauer Platz informieren.

In der Silvesternacht 2015 war es auf der Kölner Domplatte zu massenhaften sexuellen Übergriffen auf Frauen durch Gruppen junger nordafrikanischer Männer gekommen. Im Jahr darauf versuchte die Polizei bereits im Vorfeld, ähnliche Vorfälle zu verhindern. Aus diesem Grund setzten die Beamten zu Silvester 2016 am Hauptbahnhof mehrere hundert verdächtige Männer – überwiegend Nordafrikaner – fest und hinderte sie damit an der Anreise zum Dom.

„Institutionalisierter Rassismus“

Das Antifa-Aktionsbündnis „Köln gegen Rechts“ kritisierte die Kölner Polizei dafür, dass sie nach den vorwiegend von Nordafrikanern verübten sexuellen Übergriffen im Jahr 2015 im folgenden Jahr verstärkt Nordafrikaner kontrolliert hatte. Dies sei nämlich „rassistisch“:

„Wir hoffen, dass institutionalisierter Rassismus – nämlich Racial Profiling durch die Polizei, wie an diesem Silvester – nicht das wahre Gesicht Kölns ist. Und wenn doch, dann werden wir alles dafür tun, dass Köln nicht so bleibt. Denn Racial Profiling ist illegal!“

„In Teams Kontrollen der Polizei beobachten“

Aus diesem Grund kündigte die Kölner Antifa an, dass man zu Silvester „in Teams die Kontrollen der Polizei beobachten“ werde. Außerdem werde man protokollieren, O-Töne aufnehmen und fotografieren.

„Hinterher werden wir diese Beobachtungen auswerten und ggf. Leute juristisch unterstützen, die Anzeigen wg. rassistischer Diskriminierung durch Racial Profiling erstatten wollen.“, heißt es auf der Seite des Antifa-Aktionsbündnisses.

Polizei verteidigt Vorgehen

Für Polizeipräsident Jürgen Mathies war die „umfangreiche Vorbereitung“ richtig und notwendig. Die Beamten hätten „durch konsequentes Einschreiten“ ähnliche Straftaten wie in der vorhergehenden Silvesternacht verhindert, so Mathies laut „WAZ„-Bericht. Auch den Vorwurf des „racial profiling“ wies der Polizeipräsident zurück. Es sei um das Verhalten der Männer gegangen, bei denen mit drohenden Straftaten zu rechnen war.

Abowerbung, Ausgabe 32

2 Kommentare

  1. Leute, es wird schräg! Bin selbst gegen Nazis. Aber wer bei den Vorkommnissen nicht dabei war, sollte diesen Aktionismus stoppen und die Polizei arbeiten lassen. Beobachtet lieber die Menschen, die auf der Domplatte rum stehen und verhindert Straftaten, anstatt Tätern zu helfen. Antifa ist nicht gleich Antistaat!

  2. KEIN ANTIFA SONDERN EIN ANTIDEUTSCH-BÜNDNIS
    Die Polizei muss härter vorgehen! Beim Eingreifen gibt es meist mehr verletzte Beamte,als Asylanten und Chaoen.

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