IS-Anschlag zu Präsidentenwahl geplant

Russischer Geheimdienst vereitelt großen Terroranschlag

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Der russische Inlandsgeheimdienst FSB, hat einen geplanten Terroranschlag verhindert. Ein Mitglied der islamischen Terrormiliz IS, plante am Tag der Präsidentschaftswahlen in Russland einen großen Anschlag. Der Terrorist leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand und wurde von den Spezialkräften erschossen.

Bei der Durchsuchung der Wohnung in Nischni Nowgorod, fand die Polizei selbstgebaute Sprengsätze welche eine hohe Leistung hatten. Der mutmaßliche Terrorist hatte den Bau weiterer Sprengsätze geplant, da in seiner Wohnung weiteres Material zum Bau von Bomben sichergestellt wurde. Darüber hinaus wurden auch Schusswaffen und Munition beschlagnahmt.

Kein Staatsbürger Russlands

Laut FSB, handelt es sich bei dem Getöteten um keinen russischen Staatsbürger. Welche Nationalität der Mann hat, gab der Geheimdienst bisher noch nicht bekannt. Gegen den Mann ist ein Strafverfahren eingeleitet worden. In Russland wurden die Antiterrorgesetze massiv verschärft. Wie Info-DIREKT berichtete, wurde im Dezember von der Duma beschlossen, dass Unterstützung von Terror mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe bestraft werden kann. Bereits im Vorjahr konnte der russische Geheimdienst 18-mal einen Terroranschlag verhindern.

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