Dieselaffäre: Ein Angriff amerikanischer Konzerne auf deutsche Autohersteller

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Wir alle haben über die letzten Wochen und Monate in den Mainstreammedien regelmäßig von der Dieselaffäre gehört oder gelesen. Die Politik überschlägt sich mit Forderungen. Diese reichen bis hin zur kompletten Abschaffung  bis 2030. Durch diese Kampagnisierung wurde der Automarkt künstlich manipuliert. 

Die deutsche Autoindustrie spielt hier eine Schlüsselrolle. Laut  statista.com  stellt sie fast 820 000 Arbeitsplätze. Vor allem die deutschen Dieselmotoren genießen weltweit ein hohes Ansehen. US – Autokonzernen ist dies ein Dorn im Auge. Amerikanische Hersteller kämpfen seit der Finanzkrise mit Problemen. Konzerne wie Volkswagen oder Mercedes drängen mit ihren erfolgreichen Dieselmotoren zunehmend auf deren Märkte.

In den USA gelten im Gegensatz zu Europa strenge Grenzwerte für den Nox Ausstoß. Für CO2 jedoch nicht, da die USA ein in erster Linie von Benzinmotoren dominiertes Land sind. In Europa sind gut über 50 % aller Neuzulassungen Dieselfahrzeuge. In den USA beträgt der Wert gerade einmal 3 %. Durch die Dieselaffäre sinken die Zulassungszahlen zusehends. Trotz geringeren Verbrauchs und niedriger Emissionswerte in der Dieseltechnologie, dominieren in den USA Fahrzeuge die Branche, die über 15 L/100 km Benzin verbrauchen.

Kampf um das globale Marktmonopol in der Autoindustrie 

US – Konzerne nehmen in der globalen Marktwirtschaft in vielen Bereichen Monopolstellungen ein. Nicht jedoch in der Autoindustrie. Hier sind es Japan und Deutschland, welche mit ihren Fahrzeugen den globalen Weltmarkt beherrschen. In der Rangliste des Wirtschaftsmagazins Capital liegt VW auf Platz eins, dicht gefolgt von Toyota. Unter den Top 10 sind nur General Motors und Ford zu finden.

Volkswagen ist zur Zielscheibe amerikanischer Konzernen geworden. Die horrenden Schadensersatzforderungen und Gefängnisstrafen für untere Manager von bis zu 7 Jahren sind Mittel, die den Mitbewerber schädigen. Durch neue Gesetze und Grenzwerte wird der Markt zugunsten anderer Mitbewerber manipuliert und geöffnet. So steigt die Nachfrage nach Benzinmotoren, also jenen, in denen die US – Konzerne ihre stärken haben.

 

 

Abowerbung, Ausgabe 32