Italiens Vizepremier Salvini: Ein Mann der Tat

Vorbild: Italien blockiert die EU, zählt Ausländer und schiebt Massen ab

von Fabio Visconti [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], von Wikimedia Commons

Beim EU-Flüchtlingsgipfel dürfte Angela Merkel nichts zu lachen haben. Die EU steckt in der Krise. Der Grund: Alle Visegradstaaten haben angekündigt, den Gipfel zu boykottieren. Zum ersten Mal stehen sie nämlich mit ihrer Ablehnung der Masseneinwanderung nicht alleine da.

Von Alexander Markovics

Markovics machte sich vor Ort ein Bild der Lage.

Der italienische Vizepremier Matteo Salvini führt nun die Achse der anti-globalistischen Kräfte Europas. Schon im Vorfeld des Gipfels hatte er angekündigt, keinen einzigen Einwanderer mehr in Italien aufzunehmen. Auch der bayrische Innenminister, Horst Seehofer, will Einwanderer an der Grenze abweisen. Dies könnte eine Kettenreaktion auslösen, wie HC Strache gegenüber der Presse verkündete. Ein Europa ohne Masseneinwanderung, die Festung Europa, scheint plötzlich in greifbare Nähe gerückt.

Kein einziger Flüchtling mehr: Schlepperschiffe beschlagnahmt

Salvini ist kein Mann der leeren Worte. Er ist ein Mann der Tat: Erst vergangene Woche ließ er zwei deutsche Schlepperschiffe unter niederländischer Fahne beschlagnahmen. Diese wollten Einwanderer von der Küste Libyens nach Italien bringen. Bereits zuvor ließ er die Aquarius mit 600 Einwanderern an Bord nicht in Italien an Land gehen.

Finden, zählen und abschieben

Dabei will es Salvini nicht belassen: Seine Ankündigung, 500.000 Einwanderer abzuschieben, will er in die Tat umsetzen. Ein erster Schritt dahin ist, die Roma in Italien zu zählen. Sie sind für einen beträchtlichen Teil der Straftaten im Land verantwortlich. Die italienischen Roma, bedauerte Salvini, könne er leider nicht abschieben – die eingewanderten sehr wohl.

Italiens Ausländerpolitik – Vorbild für Europa

Salvini kann mit seiner Romazählung abermals ein Vorbild für Europa werden. Spätestens seit Beginn der Invasion 2015 befinden sich Millionen Einwanderer in unseren Ländern, von denen wir kaum etwas wissen. Ihre Zählung würde nicht nur für mehr Sicherheit in Österreich sorgen, sondern ist auch die Voraussetzung für ihre vollständige Abschiebung. Ganz einfach: ohne Ausländerzählung, keine Remigration.

Herr Strache, nehmen Sie sich auch hier ein Vorbild und lassen Sie die Ausländer in Österreich nach italienischem Vorbild erfassen!

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