Ungarn verbannt nun die Genderlehre aus seinen Universitäten

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Die patriotische Kulturrevolution in Ungarn geht weiter. Nach der Schließung der Soros-nahen CEU in Budapest, lässt der stellvertretende ungarische Ministerpräsident, Zsolt Semyen, das Fach Gender-Studies abschaffen. Der ungarische Politiker begründete seine Entscheidung damit, dass kein Bedarf für Lehrkräfte in diesem Fach bestehe. Der Erlass wurde letzte Woche bekanntgegeben. Er untersagt es Universitäten künftig, das Fach Geschlechterfoschung anzubieten.

Von Alexander Markovics

Nur 40 Studenten in ganz Ungarn besuchten

Davon betroffen sind nur die staatliche Lorand-Eötvös-Universität sowie die von Soros gesteuerte Central European University, beide in Budapest ansässig. Das Fach wurde auf beiden Universitäten von nur insgesamt 40 Studenten besucht. Während also objektiv gesehen nur ein Minderheiten-Studium verschwindet, geben sich die betroffenen Lehrkräfte empört. Das Netzwerk der Lehrkräfte in Ungarn kritisierte die Abschaffung des Studienganges als „Eingriff in die Freiheit der Lehre und Forschung.“.


Gendern ist ein Angriff auf christliche Familie

In der Vergangenheit wurden die Gender Studies von Abgeordneten der ungarischen Regierungspartei FIDESZ als Angriff auf die christliche Familie kritisiert. So sind die Genderstudies, berühmt geworden durch ihre „Urmutter“ Simone de Beauvoir, dafür bekannt, die traditionellen Rollenbilder von Mann und Frau in Frage zu stellen. In Österreich war die ehemalige Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek eine bekennende Vertreterin dieser Pseudowissenschaft.

Gender Studies – die Rassenlehre des 21. Jahrhunderts

Diese von Kritikern auch als Rassenlehre des 21. Jahrhunderts bezeichnete „Wissenschaft“, gilt als Grundlage für die Forderung nach Frauenquoten in allen Berufsfeldern sowie eine Diskriminierung von Männern. Offiziell tritt diese Lehre für eine Gleichstellung von Mann und Frau ein.  Doch insgeheim wird das Gendern als Rechtfertigung für die Verächtlichmachung von Müttern und Hausfrauen verwendet. Im Endeffekt ist es nur ein Brecheisen, mit dem die Frauen aus ihren traditionellen Rollen herausgerissen und als Humankapital für die kapitalistische Wirtschaft freigemacht werden.

International rückläufig, doch in Österreich gesetzlich verankert

Insgesamt ist das Fach rückläufig. Nur Österreich ist hier eine Ausnahme. So hat die Alpenrepublik nicht nur als eines von wenigen Ländern seine Hymne gegendert, sondern die sogenannte geschlechtergerechte Sprache an den Universitäten und Gesetzestexten verankert. Bereits 2014 versprach die FPÖ, dem Genderwahnsinn den Geldhahn abzudrehen. Jetzt hat sie die Gelegenheit dazu.

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