Wende in der #Metoo – Kampagne: Die Revolution f***t ihre Kinder

Bilder: Asia Argento: Georges Biard [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons; Harvey Weinstein: By Nick Step via flickr; Hollywood: Thomas Wolf, www.foto-tw.de [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons;

Die feministische #Metoo – Kampagne nimmt eine weitere Wende. Nachdem es am Anfang um den sexuellen Missbrauch weiblicher Darsteller durch Harvey Weinstein ging, werden die Rollen nun vertauscht. Die Frontfrau der Bewegung, Asia Argento, soll 2013 den damals 17 Jährigen Jimmy Bennett sexuell missbraucht haben. Damit ist die Glaubwürdigkeit der feministischen Bewegung zerstört.

Von Alexander Markovics

#Metoo – das Ende einer feministischen Hysterie

Die Enthüllungen der italienischen Schauspielerin Asia Argento im Oktober 2017 trugen dazu bei, dass zahlreiche weibliche Schauspieler sich über ähnliche Ereignisse Luft machen. In vielen Fällen dürfte sich wirklich eine Vergewaltigung zugetragen haben. Der Prozess gegen Weinstein läuft weiterhin.

Die schiefe Optik einer Opferbewegung

Von Anfang an hatte die feministische Bewegung einen schalen Beigeschmack: In vielen Fällen ging nach näherer Untersuchung hervor, dass die Darstellerinnen in sexuelle Handlungen eingewilligt hatten. Als Gegenleistung wurden ihnen Rollen in Filmen angeboten. Somit war für viele Beobachter klar: Hollywood ist ein einziges Bordell. Ob eine Frau in einem bestimmten Film mitspielt, hängt offensichtlich nicht allein von ihrem Talent oder ihrer Ausstrahlung ab. Der moralische Bankrott Hollywoods, der Traumfabrik der westlichen Welt, ist offensichtlich.

Minderheiten gegen die Mehrheit aufhetzen, auch das ist #Metoo

Wie der Fall Jimmy Bennet beweist, dürften auch die Frauen Hollywoods nicht weniger moralisch degeneriert als ihre männlichen Kollegen sein. Die Frontfrau der #Metoo-Bewegung soll ihrem Opfer 380.000 Dollar Schweigegeld gezahlt haben. Da er zu dem Zeitpunkt erst 17 Jahre alt war, fällt das Stelldichein noch zusätzlich in die Kategorie Missbrauch eines Minderjährigen. Um es mit den Worten der Stadtzeitung Falter auszudrücken: Die Revolution fickt ihre Kinder. Für Bennet wird es keine zweite #Metoo-Bewegung geben. Denn der Schauspieler ist ein weißer Mann, kein Angehöriger einer umhätschelten Minderheit wie etwa im Falle der Heulsusenmigranten von #MeTwo.

Unterhaltung um jeden Preis: Sexueller Missbrauch und Pädophilie

Zuschauer auf aller Welt mögen von den „Träumen“, die Hollywood bis heute produziert, noch immer begeistert sein. Das bei der Produktion dieser westlichen Propagandafilme verbrauchte „Menschmaterial“ jedoch bezahlt einen hohen Preis dafür. Denn neben regulärem sexuellen Missbrauch, ist auch Pädophilie samt der dazugehörigen Menschenhändlerringe ein ernsthaftes Problem in Hollywood. In ihrer Dokumentation „An Open Secret“ ließ die Regisseurin Amy Berg die Opfer zu Wort kommen und legte pädophile Machtstrukturen in Hollywood offen.

Bis heute hat sich keine Bewegung gegründet, um auf ihr Leid aufmerksam zu machen. Auch das ist ein Aspekt der „freien“ westlichen Welt.