Chemnitz: Rechtsstaat kapitulierte während Schweigemarsch vor Antifa

Foto: Info-DIREKT (SH)

Gestern riefen AfD, PEGIDA und das Bündnis „Zukunft Heimat“ zum Schweigemarsch in Chemnitz auf. Info-DIREKT war vor Ort und dokumentierte die Ereignisse. Die Polizei schätzt, dass gut 10.000 Personen an der friedlichen Kundgebung teilgenommen haben. Diese Zahl deckt sich mit den Einschätzungen vor Ort und liegt weit über den heruntergeschraubten Zahlen der Mainstream-Presse.

Ein Info-DIREKT-Bericht direkt aus Chemnitz

Bereits eine halbe Stunde vor Beginn füllten sich die Straßen in Chemnitz. Start der Kundgebung war vor dem AfD-Büro in der Theaterstraße. Das Bündnis Pro Chemnitz hat seine Kundgebung vorzeitig aufgelöst und schloss sich mit gut 4000 Personen dem Schweigemarsch an. 4000 Patrioten marschierten vom Marx Denkmal Richtung AfD Büro und skandierten „Wir sind das Volk“. Aufgrund des immensen Andranges verzögerte sich der geplante Start um über eine Stunde. Das Ordnungsamt erachtete die Anzahl der Ordner angesichts der Menschenmassen als zu niedrig. So mussten spontan zusätzlich Ordner gesucht werden.

Zu einer weiteren Verzögerung kam es, weil die Polizei von allen Ordnern Personalien aufnahm. Wahrscheinlich eine bewusste Störaktion durch das Ordnungsamt. Ein Sprecher vom Lautsprecherwagen der AfD eröffnete die  Demonstration. Er forderte von jedem Teilnehmer, ein dem Schweigemarsch würdiges Verhalten an den Tag zu legen.

Ruhiger und disziplinierter Schweigemarsch 

Als sich der Demonstrationszug gegen 18:30 in Bewegung setzte, herrschte betretenes Schweigen. Der Schweigemarsch verlief bis hier hin absolut friedlich. Nur am Straßenrand waren vereinzelt Antifa-Provokateure wahrzunehmen. Teilnehmer der Gegendemonstration „Herz statt Hetze“ affichierten auf der Route des Marsches vereinzelt ihre Plakate.

Abruptes Ende der Demonstration

Nach gut 800 Meter jedoch stoppte der Schweigemarsch vor dem Karl – Marx Monument. Die Antifa hatte die Route blockiert und damit verhindert, dass die angemeldete Kundgebung abgehalten werden konnte. Pikant ist hierbei, dass sie sich ausgerechnet am Tatort des betrauerten Mordes versammelt hatte. So war es den Teilnehmern nicht möglich, mitgebrachte Blumen und Kerzen niederzulegen.

Nach etwa einer halben Stunde Stillstand ergriff der Vorsitzende der AfD Thüringen, Björn Höcke, das Wort.

„Der Rechtsstaat hat versagt. Der Rechtsstaat hat heute vor den Linksextremisten kapituliert. Wir waren diszipliniert und würdevoll, wie es einem Trauermarsch gebührt. Die Demokratie in Deutschland ist nicht mehr intakt. Wir werden sie uns mit rechtsstaatlichen Mitteln zurückholen.“

Auflösung der Demonstration

Nach der Ansprache Höckes wurde die Demonstration für beendet erklärt. Ein Großteil der Teilnehmer verließ friedlich den Platz. Ein Teil jedoch versuchte eine neue Spontankundgebung anzumelden, welche untersagt wurde. Rund um das Marx Monument bildete sich eine Menschentraube von ca. 2000 – 3000 Menschen. Die Polizei gestatte den Teilnehmern des Schweigemarsches das Ablegen von Blumen am Tatort. Ein Teil der Teilnehmer entfernte unterdessen ein Plakat vom Marx – Monument. Es trug die Aufschrift „Chemnitz ist weder grau noch braun“ und sollte alle Teilnehmer als „Rechtsextreme“ brandmarken.

Nach und nach löste sich die Versammlung auf, die Polizei zog ihr massives Aufgebot zurück. Gegen 22:00 haben die meisten Teilnehmer den Nachhauseweg angetreten.

Das Fazit des Tages: Ein breiter Querschnitt der Gesellschaft ging gegen die verfehlte Asylpolitik Merkels auf die Straße. Von Krawallen konnte keine Rede sein. Bis auf die Antifa natürlich, welche ein Cafe in der Innenstadt verwüstete.

Bereits vor offiziellem Beginn füllte sich der Platz. Foto: Info-DIREKT (SH)
Eine spontane Kundgebung wurde von der Polizei untersagt. Foto: Info-DIREKT (SH)
Ein Plakat der Gegendemo sollte die Teilnehmer des Marsches als rechtsextrem brandmarken. Foto: Info-DIREKT (SH)

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