Jährlicher Gedenkmarsch am Kahlenberg am 8. September

Bild: www.gedenken1683.at 

Am kommenden Samstag, den 8.9., findet der jährliche Gedenkmarsch am Kahlenberg statt. Gedacht wird dabei jener berüchtigten Schlacht, in der Europäer zusammenstanden, um den osmanischen Expansionsdrang nachhaltig zu beenden.

Das Jahr 1683 dürfte den meisten ein Begriff sein. Unter Kara Mustafa setzten die Osmanen seinerzeit zu einer groß angelegten Offensive gegen die Habsburger an. Frankreich unter Ludwig XIV. unterstützte sie dabei, der Fall Wiens schien unabwendbar. Der polnische König Jan Sobiesky war es schließlich, der eine große Koalition aus der gesamten Monarchie in die Schlacht führte und dem osmanischen Heer eine vernichtende Niederlage beibrachte. Als es darauf ankam stand man zusammen, um in der „Schlacht am Kahlenberg“ den Türken ihre Lust am Erobern auszutreiben.

Geschichte begreifen und Zukunft gestalten

Die Interpretation der Geschichte ermöglicht es einem, die Gegenwart als das Ergebnis von Handlungen, Entscheidungen und Prozessen zu begreifen. Der historische Horizont ist es, der uns davor bewahrt, blind und ohnmächtig in die Zukunft zu stolpern.

Eroberung durch Geburtenüberschuss und Migration

Auch heute ist Europa wieder durch den Islam in seiner kulturellen Existenz bedroht. Die Krisenstaaten des Nahen Ostens liegen geografisch wie ein brennender Halbmond um den alten Kontinent. Die Anzahl der jährlich Neugeborenen in der islamischen Welt übersteigt die Anzahl der Geburten in Europa um den Faktor 1:6. Noch im Jahr 1950 lebten 470 Millionen Muslime auf der Welt, heute sind es 2,3 Milliarden.

Durch den steigenden Migrationsdruck wird die zivilisierte Welt vom Bevölkerungsüberschuss islamischer Länder in Mitleidenschaft gezogen. Indem wir das hinnehmen, helfen wir niemandem. Wir importieren schlicht die Probleme, die Migranten aus ihren Ländern mitbringen. Die Politik nimmt mit ihrer „Wir schaffen das“ – Mentalität europaweit in kauf, dass nachhaltig zerstört wird, was unseren Teil der Welt so lebenswert macht.

Hätten die Machthaber von 1683 schon „Refugees Welcome“ geschrien, wäre Österreich heute eine türkische Provinz. Heute wird entschieden, ob es 2083 eine sein wird.

Ehre der Ahnen und Forderung an heutige Machthaber

Auch dieses Jahr versammeln sich wieder Patrioten am Kahlenberg, um dem Heldenmut ihrer Ahnen zu gedenken. Und um die gleiche Entschlossenheit von jenen einzumahnen, die heute Verantwortung tragen – in Österreich und in Europa.

ANKÜNDIGUNG: 

Morgen wird auf Info-DIREKT ein Interview mit Philipp Huemer erscheinen, dem Initiator der Plattform Gedenken 1683.

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