Köthen: 1400 Patrioten am Gedenkmarsch für ermordeten Deutschen

Bild: Info-DIREKT (SH)

Am Sonntagabend versammelt sich etwa 1400 friedliche Patrioten auf dem Marktplatz in Köthen, um dem Tod eines 22 – jährigen Deutschen zu gedenken. Hierzu aufgerufen hatte die Initiative Zukunft Heimat aus Cottbus. 

Info-DIREKT dokumentierte die Geschehnisse vor Ort

Bevor die Kundgebung startete, hatten Gegendemonstranten den Marktplatz mit Kreide bemalt. Zu lesen waren Parolen wie „Köthen ist bunt“. Für das verstorbene Opfer, welches infolge der Attacke von zwei Asylwerbern zu Tode gekommen ist, wurde eine Schweigeminute eingelegt. Christoph Berndt von Zukunft Heimat eröffnete mit seiner Rede die Kundgebung.

„Multikulti ist mörderisch“

Berndt kritisierte die „schändliche Berichterstattung“ zu dem Mordfall als unmenschlich. Die Mainstreammedien versuchten, dieses Opfer der verfehlten Asylpolitik zu verleugnen. Deutsche Opfer werden im eigenen Land als Opfer zweiter Klasse behandelt. Er zitierte einen Vers aus der Bibel:

„Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.“  (Matthaeus 7:15)

Zudem stellte er klar, dass die jetzige und spätere Generation die Früchte des Globalismus und Multikultiralismus ernten.

„Multikulti ist mörderisch“

Der Auffassung von Christoph Berndt zufolge, ist die Masseneinwanderung ein Angriff auf Deutschland und Europa. Nur in souveränen Nationalstaaten sei Demokratie möglich. Die Behauptung der Nationalstaaten ist die entscheidende Frage der Zukunft.

Vaterlandsliebe ist eine Tugend

Die Kundgebung wurde von vielen Medien live übertragen. Berndt richtete seine Worte an alle Zuhörer und appellierte an sie:

„Wir müssen uns für Patriotismus nicht Schämen. Vaterlandsliebe ist eine Tugend.“

Zudem stellte er in seiner Rede klar, dass die Achse nicht mehr zwischen „links“ und „rechts“ verläuft, sondern zwischen global und national.

AfD – Politiker lobt die Identitäre Bewegung

Der zweite Redner des Abends war der AfD – Landtagsabgeordnete Daniel Roi. Roi forderte dazu auf, den breiten Protest auf die Straße zu trangen. 13 Jahre CDU sind genug, so der AFD – Politiker.

„Die AfD ist Teil einer breiten Gegenbewegung um das System Merkel zu kippen.“

Allerdings stellte der Abgeordnete auch klar, dass jeglicher Gewaltaufruf abgelehnt werde. Als Beispiel für kreativen und gewaltlosen Protest lobte er die Identitäre Bewegung.

Dann schilderte Roi anhand von Vorgängen im Landkreis, mit welchen Methoden am Bürger vorbeiregiert wird. Der Kreis Anhalt – Bitterfeld ist hierbei ein besonders eifriger Erfüllungsgehilfe der merkelschen Asylpolitik. So wurde z.B. ein Asylheim eröffnet – ohne Beschluss des Landkreises. Nur durch die AFD war es möglich, weitere geplante Asylheime im Landkreis zu verhindern.

Bewegende Rede vom Vater eines Opfers

Für den bewegendsten Moment des Abends sorgte der Vater des in Wittenberg getöteten Markus Hempel. Karsten Hempel kann genau nachfühlen, was die Eltern derzeit durchmachen. Er schilderte erschütternde Details zu den Ermittlungen zum Mord an seinem Sohn. So erfuhr der Vater erst 3 Tage später via WhatsApp (!) von dem Tod seines Sohnes. Da stand für die Staatsanwaltschaft bereits fest, dass der Asylwerber, welcher mehrfach in Gewalttaten verwickelt war, aus Notwehr gehandelt habe. Er befand sich inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Karsten Hempel hat den Glauben an Gerechtigkeit und Justiz verloren. Für ihn war es erschütternd, dass die Tatsachen in den Medien verdreht worden waren. Denen gemäß wären sein Sohn und dessen Begleitung selbst schuld an dem, was ihnen widerfahren war. Er als Vater ist jedes mal tief betroffen, wenn irgendwo ins Deutschland ein Sohn oder eine Tochter aufgrund von Gewalt durch Asylwerber umkommt. Hempel dankte hier vor allem der Initiative Ein Pozent für ihre Unterstützung – sie hat den Fall medial publik gemacht. Und der AFD, welche den Fall in den Landtag brachte. Zum Abschluss sagte der Vater des getöteten:

„Ich kämpfe um eine Anklage für den Fall.“

Ruhiger Trauerzug 

Anschließend zogen 1400 Bürger durch Köthen, um still und würdevoll dem Verstorbenen zu gedenken. Der Trauerzug verlief ohne Zwischenfälle. Am Tatort wurden Blumen und Kerzen niedergelegt. Anschließend fanden sich alle Teilnehmer wieder am Marktplatz ein, um die Abschlusskundgebung zu hören. Vor Ort waren auch wieder Gegendemonstranten, welche von der Landtagsabgeordneten Christina Buchheim (Linkspartei) nach Köthen geholt wurden.

Nicht zulassen, dass Deutschland vor die Hunde geht

„Wir werden nicht zulassen, dass Deutschland vor die Hunde geht.“ So eröffnete der Herausgeber des Compact Magazins, Jürgen Elsässer, seine Rede.

„Deutschland schaut auf den Osten.“

Elsässer lobte vor allem Ostdeutschland für seine Wehrhaftigkeit. Er auf jene Augenzeugin aus Köthen aufmerksam, welche den Fall genau beobachtet und eine Sprachnachricht in sozialen Netzwerken veröffentlicht hat. Diese Augenzeugin wurde polizeilich vorgeladen und massiv unter Druck gesetzt. Mit der Folge, dass sie ihre Aussage relativiert hat.

„Compact besorgt Bürgern, welche eingeschüchtert werden, einen neuen Arbeitsplatz.“

Der Verleger kritisierte einen AfD Beschluss, welcher Parteimitglieder dazu auffordert, nicht an  Kundgebungen Teilzunehmen. Er stellte klar, dass gerade wegen PEGIDA und Demonstrationen die AFD in Sachsen oder Cottbus die stärkste Partei ist.

„Unsere Opposition hat fünf Finger. Die Parlamentspartei AfD, die außerparlamentarischen Bewegungen, Ein Prozent, Compact als Flaggschiff der freien Medien und die neue freie deutsche Jugend Namens Identitäre Bewegung.“

Bild: Info-DIREKT (SH)
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