Mazedonien: Volk entscheidet sich gegen EU und NATO!

Bild: Ivanov: Kremlin.ru [CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0)], via Wikimedia Commons; Hintergrund: Pixabay; Bildkomposition: Info-DIREKT;

Am vergangenen Sonntag fand in Mazedonien ein Referendum über das Prespa-Abkommen statt. Ein Ja hätte einen kulturellen Völkermord am mazedonischen Volk bedeutet. Die Beteiligung von gerade einmal 35% der Bevölkerung bedeutet einen schweren Rückschlag für George Soros und den amerikanischen Imperialismus.

Von Alexander Markovics

Eine hinterlistige Abstimmung und ihre Unterstützer

Das Referendum hatte von Anfang an eine schiefe Optik. Die Umbenennung des historischen Mazedoniens Griechenland zuliebe war nur ein Punkt. Darüber hinaus sollten die Mazedonier gleichzeitig über den Beitritt zu NATO und EU entscheiden – obwohl es sich dabei um eine ganz andere Thematik handelte. Die Globalisten setzten also alles auf eine Karte….

..und verloren trotz Merkel und Kurz

Noch nie besuchten so viele globalistische Spitzenpolitiker Mazedonien, wie kurz vor dem Referndum. Nicht nur Angela Merkel, sondern auch Österreichs Bundeskanzler Kurz und NATO-Generalsekretär Stoltenberg warben für ein Ja zum Referendum. Sebastian Kurz‘ fanatische Unterstützung für den EU- und NATO – Beitritt des kleinen Balkanstaates sowie zur Abschaffung seiner kulturellen Identität sollte insbesondere in Österreich zu denken geben.

Präsident Ivanov als Held des Volkes

Der Held in dieser Geschichte war eindeutig der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov. Er stellte sich gegen die durch einen westlichen Regimechange im Vorjahr an die Macht gekommene Putschregierung und rief zum Boykott des Abkommens auf. Da eine Wahlbeteiligung von 50% deutlich verfehlt wurde, ist die Abstimmung somit ungültig.

Ein Rückschlag für die Globalisierer, aber nicht das Ende des Kampfes

Da der Ausgang des Abkommens aber nicht bindend ist, stellt das Ergebnis nur ein deutliches Signal an die Regierung dar. Die Botschaft des mazedonischen Volkes: Bis hierher und nicht weiter. Sollte die Regierung nach dieser Niederlage die Stimmen der Opposition einkaufen, was so wie im Westen auch in Mazedonien gängige Praxis ist, droht der Putschregierung um Zoran Zaev ein mazedonischer Frühling. Darüber hinaus muss auch Präsident Tsipras das Abkommen erst vom griechischen Parlament absegnen lassen. Noch ist der Ausgang also offen.

Mazedonien – eine weitere Figur auf dem Schachbrett der Globalisten

Der NATO-Beitritt des Balkanstaates ist für Soros und seine Anhänger deswegen so wichtig, weil es eine weitere Figur auf dem eurasischen Schachbrett sein soll, um Russland unter Vladimir Putin einzukreisen. Die traditionell guten Beziehungen zwischen Russland und seinen orthodoxen Bruderstaaten am Balkan sollen nach dem Willen des Westens sabotiert werden. Die Abstimmung am Sonntag war ein schwerer Schlag für die Einkreisungspolitik der Globalisten.

 

 

Abowerbung, Ausgabe 32