Info-DIREKT antwortet dem „Falter“: „Wir sind das Magazin für Patrioten!“

Michael Scharfmüller (Info-DIREKT), Nina Horaczek (Falter)
Bild Michael Scharfmüller: Info-DIREKT; Bild Nina Horaczek: By Franz Johann Morgenbesser from Vienna, Austria (Mag. Nina Horaczek-1440) [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons; Bildkomposition: Info-DIREKT

Vor ein paar Tagen hat Nina H., Chefreporterin der Wiener Wochenzeitung „Falter“, um ein Interview mit Info-DIREKT gebeten. Da wir Mainstream-Medien misstrauen, haben wir uns dazu entschlossen, unsere eigenen Medienkanäle zu nutzen, um dem „Falter“ zu antworten. Die Fragen* hat Michael Scharfmüller als Geschäftsführer von Info-DIREKT beantwortet. 

Die erste Frage des „Falters“ bezog sich darauf, wie sich Info-DIREKT finanziere und was an den Gerüchten dran sei, dass Info-DIREKT aus russischen Quellen mitfinanziert werde?

Dass diese Frage, in Verbindung mit einigen Gerüchten, immer wieder auftaucht, ist bezeichnend für die Medienlandschaft in Österreich. Scheinbar ist es für die mit Regierungsinseraten lange Zeit überschütteten Mainstream-Medien undenkbar, dass es auch Medienprojekte gibt, die ohne großzügige staatliche Zuwendungen gute Arbeit leisten können.

Info-DIREKT finanziert sich wie viele andere Medien auch durch treue Abonnenten, zahlreiche Kleinspender und Einnahmen durch Inseratenverkäufe. Der wesentliche Punkt ist jedoch, dass bei Info-DIREKT fast alle Arbeiten ehrenamtlich erledigt werden.

Interessant in diesem Zusammenhang wäre, wie sich der „Falter“ finanziert? Stimmen die Gerüchte, dass der „Falter“ ohne das Wohlwollen der Wiener SPÖ in finanziellen Schwierigkeiten wäre?

Die zweite Frage des „Falters“ bezog sich auf den ersten „Kongress Verteidiger Europas“. In einer Gefahreneinschätzung des Verfassungsschutzes zur Veranstaltung wird Info-DIREKT als „fremdenfeindlich“ bezeichnet. Zudem soll Info-DIREKT „antisemitische Tendenzen“ aufweisen und „verschwörungstheoretische Ansätze“ und eine pro-russische Ideologie“ vertreten.

Es stimmt, dass der Verfassungsschutz (BVT) in seiner vorab verfassten Lagebeurteilung zum Kongress 2016 diese Formulierungen verwendet hat. Aus meiner Sicht ist es aber sehr bedenklich, dass der Ersteller dieses Dokuments mit solchen politischen Kampfbegriffen um sich wirft, ohne jedoch Beleg dafür anzuführen. Viel konkreter und ausführlicher wird das BVT im selben Dokument jedoch, wenn es darum geht, die Gefahren durch Antifa-Proteste gegen den Kongress zu benennen. Dieses Gefahrenpotential durch Antifa-Aktivisten wurde in den Mainstream-Medien aber totgeschwiegen, die unbegründeten Behauptungen gegen Info-DIREKT hingegen hochgeschrieben. Es zeigt sich deutlich, wie einseitig die Mainstream-Medien berichten und wie dringend wir echte Alternativen dazu aufbauen müssen.

Entlarvend ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Wochenzeitung „Wochenblick“ von einem Privatverein namens „Presserat“ „verurteilt“ wurde, weil er in seiner Berichterstattung auch jene Passagen aus der Gefahreneinschätzung des BVTs zitierte, die belegen, dass vor allem die Antifa als wahre Gefahrenquelle rund um den Kongress auszumachen ist. Die befürchteten Straftaten durch die Antifa fanden dann übrigens auch tatsächlich statt – nachzulesen hier (2016) und hier (2018). Im Rahmen des „Kongresses Verteidiger Europas“ wurden hingegen keine strafrechtlichen oder verwaltungsstrafrechtlichen Tatbestände beanstandet, was übrigens auch das LVT OÖ bestätigt.

[Nachtrag vom 17.10.2018: Bei den vom „Falter" zitierten „Einschätzungen" des BVT dürfte es sich nur um die Einzelmeinung einer umstrittenen BVT-Mitarbeiterin handeln. Hier mehr dazu.]

Die dritte Frage des „Falters“ bezog sich auf die personellen und inhaltlichen Verbindungen von Info-DIREKT zu AfD, FPÖ und den Identitären und wie wir diese Beziehungen beschreiben würden?

Uns wird immer wieder vorgeworfen, dass wir mit diesen und zahlreichen anderen patriotischen Gruppen und Parteien in gutem Kontakt stehen. Deshalb will ich die Gelegenheit dieses Interviews dazu nutzen um klarzustellen, dass wir auf diese Beziehungen sehr stolz sind! Info-DIREKT ist nämlich „Das Magazin für Patrioten“. Würde es zwischen uns und patriotischen Parteien, alternativen Medien und der patriotischen Zivilgesellschaft keine Verbindungen geben, würden wir etwas falsch machen.

Dass wir vieles richtig machen, zeigt auch eine vom „Profil“ veröffentlichte Studie, die Info-DIREKT zu den „Top-Ten-Meinungsmachern“ in den sozialen Medien zählt. Dass wir in diesem Bereich als ehrenamtliches Projekt in einer Liga mit der „Kronen Zeitung“, dem „Standard“ und „Heute“ mitspielen können, freut uns besonders. Wer Info-DIREKT auf seinem Erfolgsweg begleiten möchte, ist herzlich dazu eingeladen uns mit Spenden zu unterstützen. Wir setzen jeden Euro dafür ein, weiter zu wachsen!

Mit der vierten Frage wollte der „Falter“ von Info-DIREKT wissen, ob es Kooperationen zwischen uns und anderen Medien gibt? Genannt wurden vom „Falter“ folgende Projekte, auf die wir sehr gerne verlinken: „Wochenblick“, „Compact“, „allesroger?“, „Gegenargumente“, „Sezession“, „unzensuriert.at“, „EinProzent“, „Zur Zeit“.

Viele Mainstream-Medien arbeiten mit unseriösen Twitter-Accounts wie „FPÖ-fails“ und selbsternannten „Rechtsextremismus-Experten“ zusammen. Wir beobachten zudem, wie eng manche Mainstream-Journalisten miteinander quer durch die politisch-korrekte Medienlandschaft vernetzt sind und teilweise mit gewaltaffinen Antifa-Aktivisten gemeinsame Sache machen. Als alternatives Medium muss Info-DIREKT auch in diesem Bereich die ausgetretenen Pfade verlassen und sich neue Wege suchen. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir bereits mit zahlreichen anderen alternativen Medien, Bloggern, Journalisten und Gruppen in Kontakt stehen. Dabei schauen wir auch immer wieder über den eigenen Tellerrand und suchen aktiv Kontakte zu Menschen mit alternativen und ehrlichen Ansichten. In diesem Zusammenhang erinnere ich gerne an Interviews mit bzw. Gastbeiträge von Stephan Bartunek, Mimikama, Martin Balluch (VGT), oder beispielsweise jetzt in der aktuellen Ausgabe mit Alexander Schiebel, dem Regisseur des Dokumentarkinofilms „Das Wunder von Mals“.

Mit der fünften Frage wollte der „Falter“ wissen, wie Info-DIREKT die Politik unserer derzeitigen Bundesregierung beurteilt? Wir sollten dazu Beispiele, Stärken und Schwächen der Regierung aufzählen.

Sofern diese Frage aus ehrlichem Interesse gestellt wurde, empfehle ich Info-DIREKT regelmäßig zu lesen. So kann sich jeder selbst ein Bild über unsere Berichterstattung machen. Ein Jahresabo des Info-DIREKT-Printmagazins kostet nur 33,- Euro im Jahr, inkl. Versandkosten. Zudem kann sich jeder kostenlos und unverbindlich in unseren Newsletter eintragen und uns auf FacebookInstagram, Twitter und der russischen Facebook-Alternative VK.com folgen.

Wie ehrlich es Sebastian Kurz und HC Strache mit ihren Wählern und unserer Heimat meinen, wird sich beispielsweise am 10. und 11. Dezember in Marrakesch zeigen. An diesen Tagen soll nämlich der UN-Migrationspakt unterzeichnet werden. Wenn die Regierung diesen unterschreibt, unterläuft sie damit ihre eigenen Maßnahmen zur Regulierung der illegalen Einwanderung. Eine Unterzeichnung des Abkommens, ganz gleich in welcher Form, werden viele Patrioten als Verrat ansehen. Wir bemühen uns deshalb, bereits jetzt auf die negativen Auswirkungen, die dieser Pakt auf uns und unsere Nachkommen haben wird, hinzuweisen. Wir sind der festen Überzeugung, dass die österreichische Bundesregierung, sowie die USA und Ungarn, den UN-Migrationspakt nicht unterschreiben sollten.

*Aus rechtlichen Gründen haben wir die Fragen leicht umformuliert, ohne den konkreten Inhalt jedoch abzuändern.

[Nachtrag, vom 22.10.2018: Mittlerweile hat der „Falter" den Artikel, für den uns Nina H. interviewt hat, online gestellt. Während „alles roger?" zu den Behauptungen des „Falters" nicht einmal befragt wurde, wurden die Antworten von unzensuriert.at und Info-DIREKT einfach ignoriert.]>

Info-DIREKT: Herzenssache Südtirol