Die Grünen: Mit Birgit Hebein in den Abgrund?

Regenbogenparade 2018 in Wien János Korom Dr. >10 Million views from Wien, Austria [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons; Logo der Grünen Die Grünen [Public domain, GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons; Bildkomposition von Info-DIREKT

Im Gegensatz zu Deutschland befinden sich die Grünen in Österreich nicht im Höhenflug. Seit Herbst 2017 nicht einmal mehr im Nationalrat vertreten, kämpfen sie seither gegen das Absinken in die politische Bedeutungslosigkeit.

Von Martin Pfeiffer

Die Grünen – in Österreich nur noch eine Partei mit regionaler Bedeutung….

Zwar regieren sie in den westlichen Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg mit und fungieren damit als Steigbügelhalter gutmenschlicher schwarzer – die Farbe Türkis hat sich bei diesen alten ÖVP-Kadern noch nicht durchgesetzt – Landeshauptleute, dies hat jedoch – gesamtstaatlich gesehen – allenfalls regionale Bedeutung.

In Wien jedoch fanatische Verbreiter linksgrünversiffter Ideen

In der Bundeshauptstadt hingegen beeinflussen sie seit mittlerweile acht Jahren die Stadtpolitik und verwirklichen ihre teilweise kruden Ideen auf dem Rücken der redlichen Bürger, insbesondere der Autofahrer, die als Pendler vielfach auf ihren eigenen fahrbaren Untersatz angewiesen sind, weil der öffentliche Nahverkehr in ihrer Region noch nicht ausreichend ausgebaut ist.

Randgruppen, Antifas und Radfahrer werden gefördert, normale Menschen nicht

Neben ihrem Sendungsbewusstsein, den Autoverkehr Schritt für Schritt aus der Innenstadt zu verbannen und damit die Parkplätze ständig zu reduzieren, sind die Grünen davon beseelt, nicht nur als Anwalt aller möglichen Minderheiten aufzutreten, sondern auch skurrile Randgruppen mit staatlichen Geldern zu füttern, etwa ausländische Kulturvereine, Antifa-Organisationen oder sonstige Zirkel mit Deviationen diverser Art.

Birgit Hebein als Verkörperung des grünen Sumpfs

Eine Repräsentantin dieses Förderunwesens ist die neue grüne Wiener Obfrau Birgit Hebein. Sie darf ab nächstem Jahr sogar die Vizebürgermeisterin der Millionenstadt spielen, stach sie doch bei der erstmals durch die Basis entschiedene Wahl des Vorsitzenden gleich vier Männer als Gegenkandidaten aus, darunter auch Babyface David Ellensohn, der 2003 traurige Berühmtheit erlangte, weil er für die Aberkennung des Ehrengrabs für den hochdekorierten Jagdflieger Walter Nowotny sorgte und so verbal auf einem toten Soldaten herumtrampelte.

Eine Frau im Einsatz für Wehrdienstverweigerer

Doch Mrs. Biggi ist auch nicht von schlechten Eltern – diese stammen übrigens aus Kärnten, wo Madame Hebein, dem ultralinken Flügel in der Partei zugerechnet wird. Das verwundert nicht, schließlich ist die Sozialarbeiterin laut Wikipedia „Schriftführerin des Vereins Freie Österreichische Jugend – Bewegung für Sozialismus (FOJ-BfS)“. Erich Honecker hätte seine wahre Freude daran! Vielleicht setzt man nun seitens der Grünen alles daran, die KPÖ links zu überholen. Hebeinchen arbeitete schließlich über ein Jahrzehnt bei der ARGE Wehrdienstverweigerung, laut Wikipedia „Gruppe für Totalverweigerung“, sowie leitend bei der Ausstellung Vernichtungskrieg und wirkte bei der Volxtheaterkarawane mit. Welch tolles soziales Engagement! Was davon wohl der Mindestpensionist oder die Alleinerziehende in Wien hält?

Pro-Masseneinwanderung gegen Ludwigs „Bonus für Langzeitwiener“

Wenn die neue grüne Chefin in Wien als ihre politischen Schwerpunkte nicht nur die Sozial-, Gesellschafts- und Migrationspolitik nennt, sondern auch das Aufzeigen des „Machtmissbrauchs der SPÖ“ sowie den Kampf gegen die „Menschenverachtung der FPÖ“, dann kann sie ja gleich einmal das Gebaren ihres großen Koalitionspartners genauer unter die Lupe nehmen. Bürgermeister Michael Ludwig wird ihr was husten, wenn sie zu aufmüpfig wird. Seine Idee von einem „Bonus für Langzeitwiener“ – hierbei ist nicht das panierte Schnitzel gemeint – steht nämlich diametral der Förderung Fremder durch die Grünen entgegen, deren Verhalten nicht selten einer „Einheimischenverachtung“ gleicht.

Mit einem Minderheitenprogramm werden die Grünen keine 5% bekommen!

Mit diesem Minderheitenprogramm jedenfalls wird Hebein und Konsorten ihre Partei aus dem Umfragetief nicht holen können. Damit bugsieren sich die grünen Hebeine vielmehr noch weiter ins Abseits – und das ist gut so für Wien!

Über den Autor

Martin Pfeiffer ist promovierter Jurist und Publizist. Nach redaktioneller Tätigkeit bei der Wiener Wochenzeitung „Zur Zeit“ (1999–2003) wechselte er in die Schriftleitung des Grazer Monatsmagazins „Die Aula“, das er bis zur Einstellung im Juni 2018 gestaltete, und wurde 2004 auch Geschäftsführer des Aula-Verlages. Er ist Obmann des „Kulturwerks Österreich“ und tritt als Redner im gesamten deutschsprachigen Raum sowie als Buchautor auf. Martin Pfeiffers „Querschläger“-Kolumne erscheint wöchentlich auf www.info-direkt.eu und im Printmagazin Info-DIREKT.

 

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