FPÖ – Landesrat droht Haft, weil er kriminelle Migranten wegsperrte

Gottfried Waldhäusl https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/ff/13-05-23-Waldhäusl-Gottfried-02-IS.JPG/2048px-13-05-23-Waldhäusl-Gottfried-02-IS.JPG?uselang=de; Justizanstalt Stein https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Justizanstalt_Stein_03.jpg; Bildkomposition: Info-DIREKT
Mache Vorgänge in diesem Land kann man einfach nur noch als Realsatire auf die bis zum psychischen Wahnsinn eskalierte Toleranz-Romantik interpretieren. Gegen den fürs Asylwesen zuständigen Landesrat von Niederösterreich, Gottfried Waldhäusl, wurde von einem Wiener Anwalt Strafanzeige eingebracht. Die Causa stützt sich auf den Vorwurf des Freiheitsentzuges und außerdem noch auf Amtsmissbrauch. Damit droht eine Haftstrafe zwischen sechs Monaten und 5 Jahren.

Kriminelle werden freigelassen, der Landesrat soll ins Gefängnis

Das Verbrechen, dessen sich dieser Mann schuldig gemacht haben soll, müsste eigentlich eine bundesweit praktizierte Selbstverständlichkeit sein. Er hat schwer kriminelle Migranten, deren Asylanträge allesamt negativ beschieden wurden, in eine bewachte Unterkunft an der tschechischen Grenze verfrachtet. Das einzige, was die dortige Umgebung neben Feldern und Wiesen aufzubieten hatte, war das benachbarte Polizeirevier.

Körperverletzung & Drogendelikte en masse

Die Motivation, die den Anwalt zum Einschreiten veranlasst, kann nur dem beruflichen Instinkt entspringen, sich potentielle Mandanten zu sichern. Die vierzehn Betroffenen hatten eine ganze Palette an begangenen Delikten vorzuweisen: Körperverletzung, Drogendelikte, Nötigung und Ähnliches. Wohl in erster Linie, weil es sich um (angeblich) Jugendliche handelt, fassten sie nur bedingte Strafen aus – mussten also nicht ins Gefängnis. Ihr angebliches Alter ist auch der Grund, aus dem sie noch nicht abgeschoben wurden.

Siebzig Prozent stehen im Verdacht, falsche Altersangaben zu machen

Abgeschoben werden können die Männer erst mit dem Erreichen der Volljährigkeit. Ich kann an dieser Stelle natürlich nur mutmaßen, aber wir alle wissen, was bei Altersangaben zusammengelogen wird. Alleine im Jahr 2016 mussten sich von rund 4500 unbegleiteten Minderjährigen 3000 (!) einer medizinischen Altersfeststellung unterziehen, weil ihre Angaben offensichtlich völlig unrealistisch waren. Das sind fast 70%!

Keine Poster an der Wand und ein schmutziges Klo – also schlimmer als im KZ!

Wie dem auch sei: Offiziell sind sie Jugendliche. Deswegen hat sich die Kinder- und Jugendanwaltschaft ihrer angenommen und festgestellt, dass die Zustände für die Migranten nicht tragbar seien. Begründet wurde das unter anderem damit, dass die Laminatböden veraltet und die Wände zu kahl wären“ ernsthaft. Ach ja: Das Klo war schmutzig. Die Jugendanwaltschaft schlägt also allen Ernstes mit Erfolg Alarm, weil ein Rudel Schwerkrimineller zu blöd ist, das eigene Scheißhaus zu putzen. Und die Medien fahren mit einem Geheule auf, als hätten die Freiheitlichen Mauthausen wieder in Betrieb genommen.

Was ist das, wenn kein Wahnsinn?

Nach nur vier Tagen musste die wahrscheinlich sicherste Migranten-Unterkunft des Landes dann wieder geschlossen werden. Sechs bis acht von den Goldstücken sollen nach derzeitigem Kenntnisstand bereits untergetaucht sein – welch Segen für die Gesellschaft. Die anderen kamen in Heimen der Caritas unter.
Nachdem die Verbrecher wieder auf freien Fuß gesetzt wurden, soll jetzt also der ins Gefängnis kommen, der die Bevölkerung vor ihnen schützen wollte. Wie anders soll man das nennen, wenn nicht einfach nur wahnsinnig?
Hier seht ihr ein Interview mit Waldhäusl zum Thema (das allerdings vor der Anklage aufgezeichnet wurde). Ich selbst arbeite gerade an einem Video zum Thema – wenn Ihr es nicht verpassen wollt, abonniert meinen Youtube – Kanal. Danke!

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