Schema F nach Mordfall in Steyr

Nach Messermord an Mädchen: Dumme Argumente zur Ablenkung

Messermord in Steyr, Täter Afghane
Symbolbilder: pixabay und freepik; Bildkomposition: Info-DIREKT

Im oberösterreichischen Städtchen Steyr hat ein 17-jähriger Afghane ein 16-jähriges Mädchen in seinem Kinderzimmer erstochen. Mainstream-Medien versuchen nun den Mord kleinzureden und den Mörder als Opfer darzustellen.

Kommentar von Michael Scharfmüller

Der Täter als Opfer

Während sich der mutmaßliche Täter in Wien der Polizei stellte und in Boulevard-Medien darüber spekuliert wird, ob der Afghane auch schon in seiner Heimat gemordet hat, scheint sich „Die Presse“  Sorgen um das Wohl des Täters und den Umgangston im Netz zu machen:

„Der Fall sorgt für Entsetzen, Trauer, wüste Anfeindungen gegen Afghanen oder Asylwerber generell und via Social Media für unzählige Morddrohungen gegen den Tatverdächtigen.“

Freilich ist es nicht in Ordnung einem Menschen mit dem Tod zu drohen. Eines sollten sich jedoch all die Gutmenschen endlich bewusst machen: Es besteht ein großer Unterschied zwischen einem aufgeregten Facebook-Kommentar und einem Mord. Um das zu verstehen, müsste man jedoch so etwas wie Mitgefühl und Nächstenliebe verspüren und sich nicht nur in der Fernstenliebe üben.

Für die Mainstream-Medien sind wütende Postings in den sozialen Medien natürlich ein großes Problem. Sie sind nämlich ein Beleg dafür, dass sie die Deutungshoheit in Sachen „Flüchtlinge“ verloren haben. Jeder Mensch mit Hirn, Herz und Hausverstand hat es nämlich mittlerweile satt, dass nach jeder Messerstecherei, nach jedem Mord, nach jeder Vergewaltigung und jedem Terroranschlag Verständnis für die Täter gezeigt wird. Nach beinahe jeder Gewalttat durch einen Ausländer ist in fast allen Zeitungen zu lesen, dass der Täter „traumatisiert“ sei und es sich bei der Tat um einen „bedauerlichen Einzelfall“ eines „psychisch gestörten Einzeltäters“ handle.

Dümmliche Argumente

In Diskussionen wird von Willkommensklatschern auch immer wieder das Argument gebracht, dass es auch Einheimische gebe, die verletzen, vergewaltigen und töten. Das stimmt sogar. Fakt ist aber: Das 16-jährige Mädchen, dass in seinem Kinderzimmer von einem Afghanen erstochen wurde, würde heute noch leben, wenn wir den Täter nicht in unser Land gelassen hätten.

Themenverfehlung

Anstatt das hohe Gewaltpotential ganz bestimmter Migrantengruppen aufzugreifen, versucht „Die Presse“ in feinster Gutmenschen-Manier das Thema breiter darzustellen als es tatsächlich ist. So wird dann über „Gewalt gegen Frauen“ und „Gewalt in Familien“ diskutiert, die bei Migrantenfamilien nicht öfter vorkomme als bei heimischen Familien und deren Anstieg man sich nicht erklären könne.

Schließlich lässt sich die in der „Presse“ zitierte Expertin zu diesem Satz hinreißen:

„Die Gefahr für Frauen, durch ihren Partner ermordet zu werden, ist größer als durch Terroristen.“

Und das an einem Tag, an dem in Straßburg auf einem Weihnachtsmarkt drei Menschen erschossen und dreizehn verletzt wurden.

Lebenslange Duldung

Warten wir ab, lange wird es nicht dauern, bis das Mantra der Gutmenschen wieder durch alle Medien hallt: „bedauerlicher Einzelfall“, „psychisch gestörter Täter“, „brauchen mehr Geld für Integration und gegen Rechts“, „hoffentlich nützt den Rechtspopulisten das nicht“ …

Und auch beim Messermord in Steyr wird spätestens beim Prozess ein findiger Anwalt eine rührende Geschichte über den armen, minderjährigen Flüchtling erzählen. Einschlägig bekannte Medien werden dieses Märchen dann bereitwillig aufgreifen, um das wahrscheinlich wieder viel zu milde Urteil des Richters zu rechtfertigen. Dann wird sich in den sozialen Netzwerken wieder Unmut entladen. Und die etablierten Medien können dann das größte Problem unserer Zeit endlich wieder zum Thema machen: den Hass im Netz!

Derweil wird sich der messermordende Afghane nach ein paar Jährchen Jugendhaft ins Fäustchen lachen. Er wird den Rest seines Lebens nämlich in Österreich verbringen, sofern er nicht wieder flüchten muss, weil ihm ein anderes Land eine noch sorglosere Zukunft verspricht.