Die Verbrechen der Gutmenschen an den Ärmsten der Armen

Oxfam Hungerflüchtling am Horn von Afrika Oxfam East Africa [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons; EU-Fahne User:Verdy p, User:-xfi-, User:Paddu, User:Nightstallion, User:Funakoshi, User:Jeltz, User:Dbenbenn, User:Zscout370 [Public domain], via Wikimedia Commons; Herbert Fritz Quelle: Privat; Bildkomposition von Info-DIREKT

Jeder halbwegs Interessierte weiß mittlerweile, dass die „Flüchtlingspolitik“ der abgehobenen EU-Bonzen nicht nur den europäischen Völkern immensen Schaden zufügt, sondern auch der Masse jener Menschen, denen geholfen werden sollte und denen geholfen werden könnte.

Von Herbert Fritz

Jeder einzelne Flüchtling der in Österreich versorgt wird, verhindert dass 19 andere unterstützt werden können

So sprach Sebastian Kurz vor etwa zwei Jahren- damals noch Außenminister -von einem Verhältnis 1:19, das heißt, dass mit dem Betrag, den wir Europäer für einen „Flüchtling“ aufwenden müssen, vor Ort, bzw. in diesem benachbarten Gebieten mindestens 19 Personen versorgt werden könnten und Kurzzeit – Bundeskanzler Kern sprach von einem Verhältnis von 1: 20. (Siehe auch mein Beitrag vom 3. Dezember 2016) Anders ausgedrückt: Jeder einzelne Flüchtling, der in Österreich versorgt wird, verhindert, dass 19 andere unterstützt werden können..

Dazu einige Passagen eines Artikels von Stephan Löwenstein in der FAZ vom 13. 12. 2018:

Durchwachsene Bilanz

Österreichs EU-Ratspräsidentschaft geht mit einem Afrika-Forum zu Ende
…Vergangene Woche sprach Kurz auf einer Reise nach Äthiopien und Ruanda, dessen Präsident Kagame derzeit der Afrikanischen Union vorsitzt, von der „christlich-sozialen Verantwortung“ dafür, alles zu tun, um die Lebensbedingungen in Afrika zu verbessern. Wirtschaftliche Entwicklung sei die „wahrscheinlich nachhaltigste Form“ von Entwicklungszusammenarbeit.

Europäische Flüchtlingspolitik: Egal welches Problem du hast, komm nach Europa!

Kagame hatte dann, so die Austria-Presse-Agentur, die europäische Flüchtlingspolitik angesprochen: Sie wirke wie der Versuch einer „Brandbekämpfung“, bei der manchmal kein Feuer gelöscht, sondern ein neuer Brand gelegt werde. Europa habe in der Vergangenheit für eine lange Zeit andere eingeladen zu kommen. Der Eindruck sei entstanden, „was für ein Problem auch immer du hast, ganz egal, welches es auch ist, komm zu uns ins Paradies. Und natürlich sind sie gekommen.

Kagame: Würde Europa nur einen Bruchteil des Geldes welches es für Flüchtlinge ausgibt in Afrika ausgeben, wäre viel erreicht!

“Würde Europa nur einen Bruchteil“ dessen ausgeben, was es für die Versorgung von Geflüchteten in Europa ausgibt, könnte in Afrika viel erreicht werden, sagte Kagame. Was wir heute tun, hätten wir schon vor langer Zeit machen sollen.“

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