Müller mault: Über erfundene Probleme

Gastronomiewein No machine-readable author provided. Gastronomie-online assumed (based on copyright claims). [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons; Drittes Geschlecht Lexicon [Public domain], from Wikimedia Commons ; Bildkomposition von Info-DIREKT

Wenn mich eine Sache wirklich aufregt, dann sind es erfundene Probleme

Leider wird man als Bürger eines mitteleuropäischen Landes regelmäßig mit Themen zwangsbeglückt über die man lachen könnte wenn es nicht so traurig wäre.

Deutscher Bundestag betreibt Genderwahnsinn

Der deutsche Bundestag zum Beispiel, hat sich nun endlich durchgerungen ein drittes Geschlecht im Geburtenregister einzuführen. So wird nun endlich ein Problem gelöst, das die Menschheit bereits jahrhundertelang beschäftigt. Vorbei die rückständigen Zeiten in denen wir Menschen in Männer und Frauen unterteilt haben. Psychisch kranke Personen die sich im falschen Körper wähnen werden nun keine Identitätskrisen mehr haben. Nie wieder wird ein Homosexueller blöd angeredet werden. Denn in den Geburtsurkunden steht in Zukunft „Divers“. Bravo!

Eine kleine Schaar Verhaltensauffälliger macht Politik

Es ist interessant anzusehen wie sich aus einer kleinen Schaar von verhaltensaufälligen und ihrer vordernden Agenda dieser gewaltig aufgeblähte Gender-Aparat entwickeln konnte, der vom Studium bis zum Wirthausklo in alle Bereiche der Gesellschaft hineingepresst wurde. Ich muss mich wirklich oft fragen, ob Leute die so etwas betreiben wirklich keine anderen Probleme haben.

Zweigelt soll in „Blauer Montag“ umbenannt werden

Aber dann fällt mir ein, dass es immer noch dümmer geht. In Wien hat es sich das „Institut ohne direkte Eigenschaften“ (Ein „Künstler“-Konglomerat welches sich aufgrund der gemeinsamen Verhaltensauffälligkeit sicherlich auch bestens mit der Gender-Lobby versteht) den beliebtesten Rotwein der Österreicher, den „Zweigelt“ umzubenennen. Der Grund: Der Namensgeber und Erfinder der Sorte, Fritz Zweigelt, war NSDAP-Mitglied. Das sind die wahren Probleme des Lebens. Den möchtegern Nazi-Jägern fallen dabei Sätze aus dem Gesicht wieDie österreichische Weinwirtschaft schweigt sich wie kein anderer Wirtschaftszweig über die nationalsozialistische Vergangenheit aus.“ Alleine für diesen Satz gehört man schon stationär betreut.

Als ob es irgendjemanden interessiert hätte. So etwas interessiert nämlich keinen Menschen außerhalb einer gewissen Blase mit ausgeprägtem Selbstgeißelungstrieb. Keinem hat das geschadet. Keinen beleidigt. Auch jetzt nicht.

Eine gratis PR-Kampagne für Zweigelt

Es ist für mich unfassbar wie man seine Zeit mit solch sinnbefreiten Recherchen und Aktionen vergeuden kann. Für die Künstler-Kommune ist es sicherlich eine PR-Kampagne. Für den Zweigelt aber auch. Denn der einzige Effekt der mit dieser Hexenjagd erzielt wird ist der, dass sich die richtig stumpfen Nazis in Zukunft wissend zuzwinkern wenn sie sich ein Glas Zweigelt gönnen.

Viele geistig normale Menschen werden sich aus einer Abwehrhaltung gegen Blödsinn heraus mit dem „armen“ Herrn Zweigelt solidarisieren.

Wie viel Idiotie kann eine Gesellschaft ertragen?

Wie viel Idiotie kann eine Gesellschaft ertragen? Muss ich wirklich mit so belanglosen Dummheiten über alle Medien zugeschüttet werden?

Wem ernsthaft etwas daran liegt, dass eine Weinsorte, die posthum nach ihrem Schöpfer benannt wurde, der im Übrigen seit Jahrzehnten tot ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Derjenige bakämpft vermutlich diese Probleme am Liebsten weil er mit den realen Herausforderungen des Lebens überfordert ist.

Passen Sie auf Ihren Kopf auf!

Müller

Info-DIREKT-Abo-Anzeige, Ausgabe 26: Visionen für Europa