Jahreskonferenz der IB in Oberösterreich

Identitäre Bewegung plant neue Kampagne für 2019

Jahreskonferenz der Identitären in Oberösterreich mit Martin Sellner
Bild Martin Sellner: IBÖ

Die Identitäre Bewegung Österreichs (IBÖ) will laut eigenen Angaben am Samstag, 26. Jänner in Oberösterreich eine Jahreskonferenz abhalten. Dabei soll auch eine neue Kampagne präsentiert werden.

Auf der Internetseite der IBÖ ist zu lesen, dass man bei der mittlerweile vierten Jahreskonferenez die „Repression, mit der die IB im letzten Jahr überzogen wurde, Revue passieren lassen“, „patriotische Projekte vorstellen“ und eine „Kampagne für das Jahr 2019“ präsentieren wolle. Die Konferenz soll von 10 bis 16 Uhr dauern.

Diese Vorträge sollen bei der IB-Konferenz zu hören sein:

  • Roland Moritz (Landesleiter der IB Oberösterreich): „Rückblick 2018 – das Jahr der Repression“
  • Patrick Lenart (ehemaliger Leiter der IBÖ): „1 Jahr Schwarz-Blau – ein patriotisches Fazit“
  • Daniel Fiß (Leiter der IB Deutschland): „Social-Media-Zensur und mögliche Gegenstrategien“
  • Martin Sellner (Leiter der IBÖ): „Österreich wird frei! – unsere Kampagne 2019“
  • Projektvorstellungen: AK Nautilus, Tagesstimme, Anbruch, Gedenken 1683

„Kriminalisierung von Patrioten muss aufhören“

Von Info-DIREKT zur geplanten Kampagne befragt, antwortet Philipp Huemer, ein Sprecher der IBÖ, man wolle der

„Kriminalisierung von Patrioten, die Kritik an der Masseneinwanderung und der Islamisierung üben, ein Ende bereiten“.

Mehr wolle man bis zur offiziellen Präsentation der Kampagne aber nicht verraten. Jeder sei herzlich dazu eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen und sich selbst ein Bild zu machen, so Huemer.

Wegen krimineller Vereinigung vor Gericht

Hintergrund der Kampagne dürfte die Anklage mehrerer Aktivisten der Identitären Bewegung wegen „Verhetzung“ und „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ sein. Im Juli 2018 kam es daraufhin zu einem öffentlichkeitswirksamen Prozess am Landesgericht in Graz, Info-DIREKT hat in dieser Printausgabe ausführlich darüber berichtet. Damals wurden die Aktivisten in den Hauptanklagepunkten freigesprochen, die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin Berufung eingelegt. Derzeit sei noch nicht bekannt, wann wieder verhandelt wird, so Huemer gegenüber Info-DIREKT.

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