Zensur auf Twitter: Sperre wegen Kritik an Antifagewalt!

Schwarzer Block in Washington Uploaded by Anarkman [GFDL, CC-BY-SA-3.0 oder CC BY-SA 2.5], via Wikimedia ;Commons; Tweet von Wolfgang Bendel https://twitter.com/Davila83278; Bildkomposition von Info-DIREKT

Gerade wurde ich für 12 Stunden bei Twitter wegen Gewaltverherrlichung gesperrt, weil ich den Demokraten anlässlich des Mordversuchs an Frank Magnitz zu ihrer Effizienz bei der Bekämpfung Andersdenkender gratulierte. Immer wenn man denkt, verrückter und menschenverachtender geht es nicht, belehren einen Linke und Linksliberale eines Besseren.

Von Wolfgang Bendel

Mordversuch an Frank Magnitz – die „wehrhafte Demokratie“ hat zugeschlagen

Letztes Beispiel für diese Beobachtung waren einige Aktivitäten meinerseits angesichts des barbarischen und feigen Überfalls auf den Bundestagsabgeordneten der AfD Frank Magnitz in Bremen auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Aufgrund der Tatsache, dass in unseren gar so fabelhaften demokratischen Zeiten die Hasstiraden gegen jede Form abweichenden Verhaltens immer hysterischer werden und inzwischen mit brutaler Gewalt eine totale Gleichschaltung der Menschen angestrebt wird, erlaubte ich mir dazu folgenden sarkastischen Kommentar. Das nennt man wehrhafte Demokratie. Gratulation!

Kritik an Antifagewalt führt zu Sperre wegen „Gewaltverherrlichung“

Das war für die Gralshüter des demokratisch-totalitären Konsenses bereits zu viel der Abweichung. Man sperrte mich wegen „Gewaltverherrlichung“ für 12 Stunden in geradezu aberwitziger Verdrehung der Tatsachen. Gleichzeitig zu dem zitierten Posting hatte ich nämlich mehrere andere Nachrichten verschickt, aus denen eindeutig und zweifelsfrei hervorgeht, dass ich dieses Verbrechen und die verharmlosenden und relativierenden Sprüche von Antifa samt ihren Geld- und Stichwortgebern aufs tiefste verabscheue. Ich will eines dieser Postings hier wörtlich wiedergeben und fragen, ob diese Aussagen tatsächlich den Schluss zulassen, dass ich Gewalttaten verherrliche:

Auch wenn mir Herr Magnitz leid tut und ich ihm gute Besserung wünsche, so hat dieser feige Mordversuch doch den positiven Effekt, dass wieder vielen Menschen die Augen aufgehen über den Charakter dieses Staates, seiner führenden Repräsentanten und ihrer ausführenden Organe.

Aus einem solchen Beitrag „Gewaltverherrlichung“ herauszulesen, das können geistig gesunde Menschen nicht, Linke und Zensoren bei Twitter offenbar problemlos. Die „Gewaltverherrlichung“ besteht für die Milchgesichter bei Twitter offensichtlich darin, dass ich die Opfer linker Gewalt bedauere und ihnen gute Besserung wünsche.

„Wehrhafte Demokratie“ = Andersdenkende ins Krankenhaus prügeln!

Ein wichtiger Bestandteil demokratischer „Überzeugungsarbeit“ besteht inzwischen darin, mutmaßlich Andersdenkende ins Krankenhaus zu prügeln oder Bomben vor ihren Büros zum Explodieren zu bringen. So sieht die hochgelobte „Wehrhaftigkeit der Demokratie“ in der Wirklichkeit aus: Wieder einmal liegt ein rechter „Bösewicht“ in seinem Blut, den Schädel mit einer Holzlatte aufgeschlagen bewusstlos auf der Straße. Unsereinem bleibt angesichts solcher Gewaltexzesse, die immer einhergehen mit unfassbarem Zynismus seitens etablierter Politik, Medien und Justiz nur die Feststellung: Das nenne ich Effizienz, werte Demokraten, Linke samt Antifa! Genau so bekämpft man Andersdenkende argumentativ. Gratuliere ausdrücklich! Und den Zensoren bei Twitter bestätige ich gerne, dass sie auf der Höhe der Zeit stehen. Fragt sich halt nur, wie lange noch. Irgendwann im Leben, so zeigt jede menschliche Erfahrung, fallen solche unprovozierten Schandtaten auf einen zurück. Und das wiederum stimmt mich heiter und hoffnungsfroh. Was freilich ein anderes Thema ist.

Über den Autor: 

Wolfgang Bendel wurde im oberbayrischen Traunstein geboren und ist ausgebildeter Pharmazeut. Die meiste Zeit lebt er mit seiner Frau in Brasilien, wo er mit seiner Frau im Bundesstaat Bahia lebt. Seine Hauptinteressensgebiete sind Lateinamerika und die Politik. Vor kurzem erschien im Jungeuropaverlag sein Buch „Aristokratie. Eine Streitschrift.„.

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