DÖW-Angriffe gegen Info-DIREKT falsch und unseriös

DÖW-Angriffe gegen Info-DIREKT falsch und unseriös
Zeitungsente: pixabay; Schriftzug und Bildkomposition: Info-DIREKT

Vor wenigen Tagen hat das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ (DÖW) einen stark diffamierenden Artikel über Info-DIREKT veröffentlicht, welcher von einschlägig bekannten Personen und Gruppierungen nun dazu genutzt wird, um gegen Info-DIREKT und das gesamte patriotische Lager in Österreich zu hetzen. Dabei sind die Angriffe haltlos – wie wir hier aufzeigen:

Arbeitet das DÖW wissenschaftlich?

Im viel gelobten „Kampf gegen Rechts“ wird das DÖW und seine Mitarbeiter als unabhängige Institution präsentiert und als Experten in den Medien herangezogen. In Wirklichkeit handelt es sich beim DÖW jedoch um einen hochsubventionierten Privatverein, der ungestraft als „kommunistische Tarnorganisation“ und „Privat-Stasi“ bezeichnet werden kann – was das DÖW allerdings nicht so sieht.

Wissenschaftliche Experten?

Als „Rechtsextremismus-Experte“ ist Andreas Peham bei den Medien besonders beliebt. Dieser trat in der Vergangenheit immer wieder auch unter falschem Namen als „Heribert Schiedel“ in Erscheinung. Des Öfteren wurde ihm dabei fälschlicherweise auch ein Doktortitel zugeschrieben (bspw. hier). Tatsächlich ist es dem langjährigen „wissenschaftlichen“ Mitarbeiter des DÖWs nie gelungen, sein Politikwissenschaftstudium abzuschließen. Doch nicht nur die fehlenden akademischen Würden kratzen an der Glaubwürdigkeit von Peham, sondern auch der fehlende Abstand zum Objekt seiner Untersuchungen. Peham soll in seiner Studienzeit Funktionär beim kommunistischen Studentenverband gewesen sein. Den Tod eines Burschenschafters bei einer Mensur hat er mit den Worten „leider bisher der Einzige“ kommentiert (Video dazu am Ende des Beitrages). Inwiefern so eine Person als unabhänigiger Experte herangezogen werden kann, erscheint fraglich.

Wissenschaftliches Arbeiten?

Für Laien lesen sich die auf www.doew.at veröffentlichten Texte aufgrund der zahlreichen Zitate und Quellenangaben wahrscheinlich sehr wissenschaftlich. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch schnell klar: die Zitate, die aus unterschiedlichen Quelltexten oft zu einem Satz zusammengestoppelt werden, haben mit wissenschaftlicher Arbeit nichts zu tun. Vielmehr sind sie ein Beleg für die unwissenschaftliche Herangehensweise des DÖW. Es ist nämlich nicht wissenschaftlich, wenn man sich aufgrund eines Vorurteils auf die Suche nach Belegen dafür begibt und dann nur Sachverhalte in sein „Werk“ aufnimmt, die das eigene Vorurteil zu bestätigen scheinen. Gleichzeitig aber blind für alles ist, was das eigene Vorurteil ins Wanken bringen könnte.

Expertise auf Stammtischniveau

Eigentlich sollten als Experten nur Institutionen und Personen gelten, die sich umfassend und objektiv mit dem Objekt ihrer Untersuchungen beschäftigt haben. Also Personen, die erst nach gründlicher und ausgewogener Recherche eine These aufstellen, eine Expertise verfassen und sich vielleicht auch eine persönliche Meinung dazu bilden. Beginnt man diese Arbeit in umgekehrter Reihenfolge, mag die Erkenntnis, die man dabei gewinnt, vielleicht für eine Diskussion am Stammtisch reichen – mit wissenschaftlicher Arbeit, oder gar einer echten Expertise, hat das dann aber nichts zu tun.

Schwerwiegend kommt hinzu, dass die Vorwürfe, die das DÖW gegen „Untersuchungsobjekte“ erhebt, dazu in der Lage sind Personen, Vereine, Parteien und Medien wie Info-DIREKT völlig zu ruinieren. Bedauerlicherweise spielen viele etablierte Medien und Journalisten dieses Spiel mit.

Kampfbegriff „Rechtsextremismus“

Hinterfragenswert ist jedoch nicht nur die unwissenschaftliche Arbeitsweise einiger DÖW-Mitarbeiter, sondern auch die Begrifflichkeiten, mit denen in den angeblichen Expertisen um sich geworfen wird. So wird vom DÖW bewusst eine äußerst fragwürdige Begriffsbestimmung für „Rechtsextremismus“ angewendet. Diese ermöglicht es, jeden in die Nähe des „Rechtsextremismus“ zu stellen, der eine natürliche Ungleichheit zwischen Menschen anerkennt. Die gängige Auffassung von Extremismus hingegen besagt, dass nur Bestrebungen als extremistisch gelten, die gegen den Kernbestand der Verfassung gerichtet sind. Der deutsche Verfassungsschutz schreibt dazu:

„Kapitalismuskritiker, die grundsätzliche Zweifel an der Struktur unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung äußern und sie von Grund auf verändern wollen, sind noch keine Extremisten. Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz.“

Kampfbegriff „Antisemitismus“

Ein weiterer politischer Kampfbegriff ist der des „Antisemitismus“, der mittlerweile völlig beliebig gegen jeden angewandt wird, der die rein auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Globalisierung kritisiert. Als Beleg für die fälschlicherweise behauptete antisemitische Ausrichtung von Info-DIREKT wird beispielsweise angeführt, dass wir in einem Artikel darauf aufmerksam gemacht haben, dass man den Islam und auch die Flüchtlinge, die zu uns kommen, nicht als Feind betrachten sollte, sondern die Umstände und Mächte, die sie erst zu religösen Fanatikern und/oder Heimatlosen gemacht haben.

Als weitere Belege werden unsere Berichterstattung über George Soros genannt und der Umstand, dass ein Gastautor in einem Artikel das Wort Hochfinanz verwendet hat. Ein Wort, das im übrigen auch  auf „derstandard.at“ zu finden ist, wenn man lange genug sucht.

An dieser Stelle ist festzuhalten, dass Info-DIREKT die Religionszugehörigkeit von Soros und anderen Personen, die eine einseitige Globalisierung vorantreiben, nie thematisiert hat. Zu diesen absurden Vorwürfen haben wir uns bereits mehrfach geäußert. Aus unserer Sicht ist die Religion eines Menschen nämlich Privatsache. Wir werden auch zukünftig über die Netzwerke und Machenschaften der globalen Eliten berichten, egal ob es sich dabei um Katholiken, Protestanten, Buddhisten, Heiden oder Anhänger der Nudelsiebreligion handelt.

Vorwurf „Neonazismus“

Wie stur einige DÖW-Mitarbeiter an ihren Vorurteilen festhalten, zeigt sich auch am haltlosen Vorwurf Info-DIREKT hätte „seine Wurzeln im organisierten Neonazismus“. Als Begründung dafür wird angeführt, dass der Geschäftsführer von Info-DIREKT, Michael Scharfmüller, bei einer Jugendorganisation war, die das DÖW als neonazistisch „eingestuft“ hat. Dass Scharfmüller und andere bei einem langen und aufwändig geführten Gerichtsprozess von drei Richtern und neun Geschworenen von allen Vorwürfen freigesprochen wurden, das Urteil in zweiter Instanz bestätigt wurde und die Republik für die erlittene sechs-monatige Untersuchungshaft Entschädigungen zahlen musste, ist scheinbar kein Grund für einige DÖW-Mitarbeiter, die eigenen Vorurteile noch einmal zu überdenken.

Über den Tod hinaus

Besonders abstoßend ist, dass das DÖW bei den hilflosen Versuchen Info-DIREKT und dessen Mitarbeiter in ein möglichst schlechtes Licht zu stellen nicht einmal Tote eine Ruhe haben. So wird über den leider viel zu jung verstorbenen Familienvater Stefan K. fälschlicherweise und erst seit dessen Ableben behauptet, dass dieser sich „öffentlich zu seiner neonazistischen Gesinnung bekannte“ – nur um damit Info-DIREKT anzupatzen. Als Toter kann er sich gegen diese Frechheit nicht mehr zur Wehr setzen – damit wird nicht nur sein Ansehen ungerechtfertigt besudelt, sondern auch das seiner Witwe und seiner Kinder.

Ein Beispiel – angebliche „NS-Relativierung“

Lächerlich hingegen ist der aus der Luft gegriffene Vorwurf, dass Info-DIREKT „NS-Relativierung“ betreibe. Als Begründung dafür muss ein Hochschulprofessor herhalten, der im Interview mit Info-DIREKT meinte:

„Gerade Studenten in Leipzig sollten angesichts der Identität der Methoden, die in der NS-Zeit und in der DDR-Zeit gegen Andersdenkende angewendet wurden, für die Freiheit der Meinung kämpfen.“

Beim DÖW liest sich das dann so:

Ein deutscher Hochschulprofessor, der für sein Bekenntnis zum Ziel eines „weiße[n] Europa“ kritisiert wurde, darf sich in Info-DIREKT zum Opfer einer „Hetzkampagne“ stilisieren und dabei eine „Identität der Methoden“ mit jenen behaupten, „die in der NS-Zeit […] gegen Andersdenkende angewendet wurden“ (Nr. 19, S. 10).

Am linken Auge blind

Ähnlich haltlos sind auch alle weiteren Vorwürfe, wie der, Info-DIREKT sei antidemokratisch. Auch hier ist schlichtweg das Gegenteil der Fall.

Weder Andreas Peham noch Bernhard Weidinger wollten gegenüber Info-DIREKT zu ihrem Machwerk Stellung beziehen. Mit Bernhard Weidinger, der ursprünglich so wie Peham meinte, mit „Rechtsextremen“ spreche er nicht, hat sich dann doch ein längeres Telefongespräch ergeben. Interessant daran war beispielsweise, wie er auf den Vorwurf reagierte, dass im Text nirgends erwähnt wird, dass Info-DIREKT nicht nur mit aus DÖW-Sicht „rechten“ Personen zu tun hat, sondern auch gerne mit als „links“ geltenden Personen (bspw. Martin Balluch, Alexander Schiebel, Andre Wolf von Mimikama, …), zahlreichen unpolitischen, echten Experten (bspw.  Martina Leibovici-Mühlberger, Johannes Brunner, Gerrit Hengstler, …) und auch mit dem Landeshauptmann von Südtirol und anderen Vertretern der Südtiroler Volkspartei spricht. Leider kann hier davon aus rechtlichen Gründen nichts wiedergegeben werden.

Wer Info-DIREKT allen Anfeindungen zum Trotz unterstützen möchte, ist eingeladen dies mit einem Abo und/oder mit einer Spende zu tun. Wir können im Ringen um die mediale Deutungshoheit jeden Cent gut gebrauchen!

Video mit Pehams Aussage

In diesem Video kommentiert Andreas Peham den Tod eines Burschenschafters bei einer Mensur 1933 so: „leider bisher der Einzige“ (Minute 26:40)

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