Dank Peter Pilz: „Werbe-Show“ für Info-DIREKT im Nationalrat

Dank Peter Pilz: „Werbe-Show“ für Info-DIREKT im Nationalrat
Insgesamt sechs Mal hielt Peter Pilz Info-DIREKT werbewirksam in die ORF-Kamera. Bilder: Bildschirmfotos der ORF-Liveübertragung aus dem Parlament vom 25. April 2019.

Insgesamt sechs Mal hat Peter Pilz (Liste Jetzt) in der heutigen Parlamentsdebatte das Magazin Info-DIREKT sehr prominent und teilweise in Übergröße in die ORF-Kameras gehalten (siehe Bild). Für diese kostenlose „Werbe-Show“ bedanken wir uns recht herzlich. Den Unsinn, den er dabei verbreitet hat, müssen wir dennoch richtigstellen:
(Ein Video der Rede finden Sie etwas weiter unten im Text.)

1. Linken Pilz erscheint alles extrem rechts

Peter Pilz steht seit seiner Jugend am linken Rand unserer Gesellschaft (bspw. war er laut wikipedia Mitglied der „trotzkistischen Gruppe Revolutionäre Marxisten“). Es ist daher nicht verwunderlich, dass er ständig das Gefühl hat von Rechtsextremen umgeben zu sein, links von Pilz dürfte nicht mehr viel Platz sein. Wer so weit links steht, wie Pilz das tut, kann in jeden Patrioten nur einen extrem Rechten sehen. Das sagt mehr über ihn aus, als über jene Personen, die er ständig diffamiert.

2. „Rechtsextremismus“-Vorwurf völlig falsch

Sein eigener Standpunkt am linken Rand der Gesellschaft dürfte auch die Grundlage für seine Definition seines „Rechtsextremismus“-Begriffes sein. Anders ist es nicht erklärlich wie Pilz sonst auf die Idee kommt, Info-DIREKT als „eindeutig rechtsextrem“ zu bezeichnen. Laut Verfassungsschutzbericht 2017 ist ein wesentliches Merkmal des politischen Extremismus nämlich, dass Extremisten

die Normen und Regeln eines modernen demokratischen Verfassungsstaates ablehnen und diesen mit Mitteln beziehungsweise Gutheißung von Gewalt bekämpfen.“

Dazu ist zu sagen, dass Info-DIREKT weder unsere Verfassung noch unsere Demokratie ablehnt. Zudem haben wir niemals Gewalt gutgeheißen oder angewandt. Die unglaublichen Anschuldigungen von Peter Pilz sind alleine deshalb schon lächerlich und eines Parlamentariers unwürdig. Seine unseriösen Angriffe lassen vermuten, dass es Peter Pilz nicht um eine ehrliche Debatte geht, sondern vermutlich nur darum, die Meinungs- und Pressefreiheit zu Gunsten seiner Genossen einzuschränken.

Hier die besagte Rede von Peter Pilz:

3. Info-DIREKT wird nicht von Freiheitlichen finanziert

Falsch ist auch die Behauptung, dass Info-DIREKT von Freiheitlichen finanziert würde. Zwar stimmt es, dass wir hin und wieder Inserate von FPÖ-Politiker bekamen, anders als andere Medien stellen diese Inserate jedoch nur einen geringen Teil unseres Budgets dar. Haupteinnahmequellen sind unsere treuen Abonnenten und Spender. Hauptsächlich lebt Info-DIREKT jedoch von jenen Honorarzahlungen, die wir nicht leisten müssen. Bei Info-DIREKT arbeiten nämlich alle Redakteure, Grafiker und sonstigen Mitarbeiter ehrenamtlich.

Peter Pilz dürfte von sozialen Engagement übrigens weniger halten als wir bei Info-DIREKT. Zumindest drängt sich der Verdacht auf, wenn man weiß, dass er trotz hohem Politikergehalt zumindest bis 2012 eine Sozialwohnung angemietet hatte (Video am Ende des Beitrags).

4. Info-DIREKT ist keine Martin-Sellner-Postille

Fälschlicherweise hat Peter Pilz in seiner Parlamentsrede auch behauptet Info-DIREKT sei eine Martin-Sellner-Postille. Dies stimmt übrigens ebenso wenig, wie die These Info-DIREKT sei eine Zeitung der Identitären. Wie Peter Pilz auf die Idee kommt, dass der Hauptartikel in der aktuellen Printausgabe ein dreiseitiges Interview mit Martin Sellner sei, ist ebenso nicht nachvollziehbar.

Tatsächlicher Inhalt des aktuellen Magazins Info-DIREKT

Der Leitartikel der aktuellen Ausgabe ist ein dreiseitiger Text von Steffen Richter zum Thema „Die EU – ein demokratiepolitisches Fehlkonstrukt“. Ebenso dreiseitig sind ein Text von Marcus Franz zum Thema „Gleichheit“, ein Interview mit dem französischen Philosophen Alain de Benoist und ein Text über die unwissenschaftliche Arbeit des „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)“. Ein spannender Reisebericht aus Afrika in der selben Ausgabe ist sogar über vier Seiten aufgezogen.

Was das Interview mit Martin Sellner für Peter Pilz also zum „Hauptartikel“ macht, ist ebenso unerklärlich wie irrelevant. Ganz klar festzustellen ist nämlich, dass Info-DIREKT „Das Magazin für Patrioten“ ist und wir uns von einem Peter Pilz sicher nicht vorschreiben lassen, über wen wir wie berichten! Die Blattlinie von Info-DIREKT hat kein ausgemusterter Grüner zu bestimmen, sondern ausschließlich die Info-DIREKT-Redaktion.

Ja zur Meinungs- und Pressefreiheit, nein zum Gulag

Wenn nämlich rot-grüne Gleichheitsfanatiker bestimmen könnten, wann die Grenzen des Sagbaren überschritten sind, würde es um die demokratische Grundrechte von allen Meinungsabweichlern bald wirklich schlecht stehen. Was passiert, wenn selbsternannte „Anti-Faschisten“ an der Macht sind, sieht man überall dort, wo sie ihrer Ideologie uneingeschränkten Lauf lassen konnten, in der UDSSR, in China, in der DDR, im Kambodscha der Roten Khmer, …

Wir bei Info-DIREKT sehen es als unsere Aufgabe das Recht auf Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit weiter zu verteidigen und hoffen dabei weiter auf die Unterstützung unserer Abonnenten!

Trotz alle dem: Danke lieber Peter!

Bei Peter Pilz möchten wir uns trotz seiner unrichtigen und widerlichen Anschüttungen gegen unser patriotisches Medienprojekt bedanken. Seine haltlosen Unterstellungen dürften viele Patrioten als klare Kaufempfehlung wahrnehmen! 😉

Video zur günstigen Sozialbauwohnung von Peter Pilz:


Dieses Video stammt von einer FPÖ-Pressekonferenz aus dem Jahr 2012.

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