ORF stellt Journalist mit Nähe zum Extremismus als „Klima-Aktivist“ dar

ORF stellt Journalist mit Nähe zum Extremismus als "Klima-Aktivist" dar
Fernsehgerät: freepik; Fernsehbild: Bildschrimfoto von ORF1; Schwarzerbalken vor dem Gesicht und Bildkomposition: Info-DIREKT

Am Rande der „Fridays for Future“-Veranstaltungen letzte Woche in Wien haben ca. 100 deutsche Demonstranten die Wiener Ringstraße stundenlang blockiert. Über die politischen Hintergründe dieser Antifa-Aktivisten hat Info-DIREKT bereits berichtet. (Video am Ende des Beitrags)

Unter dem Beitragstitel „Polizeigewalt bei Klimademo“ berichtete auch der ORF am Montagabend im „Magazin 1“ über die Straßenblockade und den Polizeieinsatz. Dabei wurde auch ein Interview mit einer Person gezeigt, die von der angeblichen Polizeigewalt betroffen gewesen sein soll. Der Interviewte wurde dabei als „Klima-Aktivist“ bezeichnet (siehe Beitragsbild).

„Klima-Aktivist“ in Wirklichkeit Journalist

Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend. Beim Wort „Klima-Aktivist“ denkt man an harmlose Schüler wie Greta Thunberg. Beim Interviewpartner des ORFs handelt es sich jedoch um den Journalisten Anselm S.. Diesen beruflichen Hintergrund hat der ORF seinen Zwangsgebührenzahlern aber ebenso verschwiegen, wie dessen ideologischen:

Berührungspunkte zu Extremismus

Als Journalist schreibt Anselm S. nämlich für sehr einschlägig bekannte Medien. Zudem hat er im „Unrast-Verlag“ ein Buch veröffentlicht. Dieser Verlag wurde 1995 und 1997 auch in Berichten des Verfassungsschutzes erwähnt. Um einen überzeugten Pazifisten dürfte es sich bei Anselm S. auch nicht handeln. So wurde er wegen des Zeigens einer Flagge der militanten Kurdengruppe „YPG“ zu einer Geldstrafe verurteilt.

„Fäkalien wem Fäkalien gebühren …“

Wie der Wiener Landtagsabgeordnete Leo Kohlbauer (FPÖ) herausfand, hat Anselm S. mutmaßlich kein Problem damit, wenn Polizisten von Aktivisten mit Fäkalien beworfen werden. Auf einem Twitter-Account, der ihm zugerechnet wird, schreibt er dazu: „Fäkalien wem Fäkalien gebühren …“:

Was uns die Medien noch alles verschweigen

Über einige Hintergründe der Gruppe „Ende Gelände“, mit der der angebliche „Klima-Aktivist“ unterwegs gewesen sein dürfte, haben wir im Beitrag „Angebliche Polizeigewalt: Was uns die Medien verschweigen“ bereits gestern berichtet.

Typisches Verhalten der Lückenpresse

Egal, wie man zu den Äußerungen und Aktionen dieser Personengruppe steht, es wäre die Pflicht der Medien gewesen, über deren Hintergründe aufzuklären. Das sofortige „Polizeigewalt“-Geschrei der etablierten Journalisten erinnert stark an die mediale Vorverurteilung eines Wiener HTL-Lehrers. Dieser wurde von seinen Schülern solange gedemütigt, bis er einen seiner Peiniger anspuckte. Daraufhin berichtete die Mainstream-Medien tagelang über das unhaltbare Verhalten des Pädagogen.

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Hier ein Video des Vorfalls:

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