Regenbogenparade: Eine Show von Selbstdarstellern

Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019
Bild Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019: Berit-Franziska

Berit-Franziska hat sich bei der gestrigen Regenbogenparade in der Wiener Innenstadt umgesehen. Für Info-DIREKT hat sie ihre Gedanken dazu aufgeschrieben. Zudem hat sie uns ein paar Bilder davon zur Verfügung gestellt, die in den etablierten Medien bisher nicht gezeigt wurden. (Bildergalarie am Ende des Beitrags) 

Karte: Die Abschluss-Party des kuriosen Umzugs fand am Wiener Rathausplatz statt.

Ein Haufen wandelnder Klischees

Die Pride-Parade am 15. Juni als großer Höhepunkt des „Pride-Month“ zeigte das ganze Ausmaß des Regenbogen-Kuriositäten-Kabinetts. Nämlich einen Haufen an wandelnden Klischees, der sich bei 36 Grad und lauter Techno-Musik über den Ring schiebt. Der Glitter klebt überall und die Make-Up-Masken werden regelrecht festbetoniert, um den Schein zu wahren. Männer in Highheels, Latex-Jumpsuits und Hundemaske an der Leine. Halbnackte Frauen, die ihren Exhibitionismus ausleben. Übergewichtige stereotype “Kampflesben” mit rasiertem Kopf und langen Achselhaaren. Dazwischen einige viel zu schöne Mädels, die mit ein paar exotischen Fotos ihren Instagram-Account aufpeppen wollen. Profilieren ist schließlich ein Muss in den sozialen Medien.

Nicht bunt, aber schamlos

Das alles ist nicht würdevoll, es ist nicht ästhetisch und es ist kein Stolz, der hier zum Ausdruck kommt, sondern Schamlosigkeit, Narzissmus und der Verlust jeglicher Selbstachtung. Man bekommt als Außenstehender eine Show von Selbstdarstellern geboten. Was bringt einen erwachsenen Mann dazu, nur mit einem Lederharnisch „bekleidet“ durch die Innenstadt zu laufen und der ganzen Wiener Bevölkerung seinen nackten Hintern zu präsentieren? Ist das Mut? (Dass auch Kinder dabei sind, ist übrigens nichts Neues.)

Wenig Verständnis bei Migranten

Zwei weitere Dinge die mir aufgefallen sind. Erstens: Es läuft eine christliche Gruppe mit. Eine muslimische Gruppe habe ich nicht gesehen. Kopftücher sehe ich keine. Die paar erkennbaren Migranten stehen am Rand und fotografieren die Freak-Show unter Gelächter.

Interner Protest: Lesben gegen Transgender-Wahnsinn

Pride-Parade Wien: Interner Protest "Lesbian not queer"Zweitens: Diese “Bewegung” ist untereinander zerstritten. Vor die Parade hat sich heuer eine Protestgruppe eingeschlichen (siehe Bild). Eine Gruppe von Lesben, die sich mit einem Transparent gegen die Transgender-Bewegung ausspricht. Ihre Argumentation: Man kann Frauen/Lesben nicht mehr schützen, wenn es keine Frauen mehr gibt. Was ist eine Lesbe, wenn es keine Frauen mehr gibt? Wenn ein bärtiger Mann zur Transe wird und ab sofort als Frau anerkannt werden muss, kann dieser auch ohne weiteres in ein Frauenhaus, in eine Lesbenbar oder in die Frauenumkleide. Für manche Lesben offenbar kein schöner Gedanke.

Kein Grund für Proteste

Ein abschließender Gedanke: Wenn deine Fahne am Rathaus weht, gibt es keinen Grund mehr für Proteste.

Bei Info-DIREKT steht die Familie im Mittelpunkt

Wie Info-DIREKT zu diesem „Pride-Hype“ steht, haben wir auf Facebook, Twitter und Instagram zum Ausdruck gebracht:

Bildergalerie von der Regenbogenparade in Wien 2019:

Bild Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019: Berit-Franziska

Pride-Parade Wien: Interner Protest
Bild Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019: Berit-Franziska
Bild Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019: Berit-Franziska
Bild Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019: Berit-Franziska
Bild Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019: Berit-Franziska
Bild Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019: Berit-Franziska
Bild Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019: Berit-Franziska
Bild Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019: Berit-Franziska

 

 

Bild Regenbogenparade / Pride-Parade Wien 2019: Berit-Franziska

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