Willkommensklatscher brauchen einen schwachen Innenminister

Zu erfolgreich: Deshalb musste Herbert Kickl weg

Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ)
Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ)

Zur Erinnerung: Türkis-Blau errang 2017, trotz flächendeckender linker Propaganda, rund 60 Prozent der Stimmen. Eine satte Mehrheit. Diese Entscheidung der Österreicher haben linke Kreise zwar zur Kenntnis nehmen müssen, akzeptiert haben sie sie nie.

Auszug aus einem Gastkommentar von Werner Reichel aus dem aktuellen Info-DIREKT Printmagazin.

Von Anfang an ging es darum, diesen Wählerentscheid zu neutralisieren. Egal wie. Und von Anfang an stand Herbert Kickl (FPÖ) im Zentrum der Kritik und der Attacken. Er war und ist der Gottseibeiuns der Linken, der Sündenbock und die Projektionsfläche für den Hass, die Ängste und die Unzulänglichkeiten der Gutmenschen. Man wirft Kickl jene Methoden vor, die Linke im Kampf gegen ihn wie selbstverständlich einsetzen.

Kickl biedert sich nicht an

Auf Kickl konzentrierte sich der Hass, weil er erstens ein kluger Kopf ist und er sich zweitens, im Gegensatz zu vielen anderen Konservativen und Rechten, niemals dem linken Zeitgeist angebiedert oder angenähert hat. Die wenigsten Politiker wollen sich dem permanenten linken Gegenwind aussetzen, wollen vielmehr von den Medien und den „Opinion Leadern“ geliebt werden.

Meinungswächter im Kampf gegen Kickl

Kickl ist ein anderes Kaliber. Deshalb wurde jedes seiner Wörter als Innenminister von den politisch korrekten Meinungswächtern auf die Goldwaage gelegt. Selbst die miesesten Tricks, Unterstellungen, Verdrehungen und Halbwahrheiten halfen nichts, Kickl blieb im Amt. Solange, bis Sebastian Kurz dem permanenten Druck nachgab und die Ibiza-Affäre nutzte, um Kickl loszuwerden und die Koalition mit den Freiheitlichen zu sprengen, obwohl die Regierung ungebrochen populär war und laut damaligen Umfragen bei 60 Prozent Zustimmung lag.

Kickl darf auch nicht mehr als Innenminister wiederkehren. Deshalb werden die längst entkräfteten und widerlegte Kritikpunkte gegen ihn stupide immer und immer wieder hervorgeholt, um zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist. Welche Unsinnigkeiten Herbert Kickl dabei vorgeworfen werden, lesen Sie im vollständigen Kommentar im aktuellen Info-DIREKT Printmagazin.

Willkommensklatscher für Fakten unempfänglich

Dabei werden dieselben Vorurteile, Halbwahrheiten und Lügen werden immer und immer wieder wiederholt. Sie haben sich bereits dermaßen ins kollektive linke Bewusstsein gefressen, dass sie als unumstößliche Wahrheit gelten.

Rote, grüne und schwarze Sozialisten brauchen einen schwachen Innenminister, der sich von linken Medien, NGOs, den Kirchen und dem demonstrierenden linken Fußvolk unter Druck setzen lässt, der es mit dem Grenzschutz und mit den gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Asyl und Einwanderung nicht so genau nimmt und der im Fall des Falles seine Beamten im Regen stehen lässt. Dass man einen rückratlosen und schwachen Innenminister installieren will, kann man den Bürgern natürlich nicht verkaufen. Deshalb behauptet man, Kickl sei für dieses Amt ungeeignet.

Was die meisten Österreicher wollen, ist diesem Milieu, das seine demokratische Einstellung wie ein Monstranz vor sich herträgt, völlig egal. Kickl musste gehen, nicht weil er ein schlechter, sondern ein guter Innenminister war.

Über den Autor:

Werner Reichels Buch „Kickl muss weg – Der schmutzige Kampf um die Macht“ ist Ende August im Verlag „Frank&Frei“ erschienen. Es umfasst 180 Seiten und ist zum Preis von € 17,90 im guten Buchhandel und direkt beim Verlag erhältlich. Schnell zugreifen, die erste Auflage ist bereits vergriffen!

Hinweis der Redaktion: Im aktuellen Info-DIREKT Printmagazin finden Sie ein vierseitiges Interview mit Herbert Kickl. Darin zieht der ehemalige Innenminister nicht nur Bilanz über die Regierungsbeteiligung seiner Partei, sondern gibt auch einen kleinen Einblick in sein Privatleben. Hier gehts zur aktuellen Ausgabe!