
Am 12. September 1683 wurde Wien von der Zweiten Türkenbelagerung befreit. In Gedenken an diesen historischen Tag trafen am gestrigen Samstag – wie jedes Jahr – zahlreiche Personen für einen Gedenkzug zusammen.
Ein Beitrag von Roman Möseneder
In den vergangenen Jahren wurde der Gedenkmarsch am Wiener Kahlenberg abgehalten. Aufgrund linksextremer Blockaden an den Zufahrtswegen wurde der Marsch – zum Ärger der Antifa – auf eine vorab angemeldete Alternativroute mitten in die Wiener Innenstadt verlegt.
Dort zogen rund 400 Personen mit Fackeln, Fahnen und Bannern in einem stillen Gedenken sogar am Stephansdom vorbei und erregten das Interesse der Wiener Bevölkerung.
„Mit der gestrigen Veranstaltung konnten wir die Fackel der Erinnerung an die Verteidiger und Befreier Wiens weitertragen und ein für das ganze Land sichtbares Zeichen für unsere Geschichte, Tradition und Identität setzen!“, so der Veranstalter.
Überparteiliches Gedenken
Die Plattform „Gedenken 1683“ betonte die Überparteilichkeit der Veranstaltung:
„Sie ist weder Teil der FPÖ noch der IBÖ, aber lädt jeden Patrioten, ob Identitärer oder Freiheitlicher, zur Teilnahme ein.“
Sachbeschädigungen und Angriffe durch Linksextreme
Bereits am Vorabend beschädigten »Antifaschisten« ein Haus mit Farbbeuteln und Eiern. Weiters wurde ein Polizist mit einem Böller verletzt.
Am Samstag griffen Linksextreme einen vollbesetzten Bus mit Farbflaschen an und beschädigten die Frontscheibe erheblich.
Wanderer von Antifa attackiert
Am Samstagabend kam es noch zu einem weiteren Fall blinden Hasses: Gegendemonstranten griffen unbeteiligte Wanderer an, weil sie diese für Identitäre hielten. Die „Kleine Zeitung“ spielte den Gewaltausbruch als „Zwischenfall“ herab.
Über den Autor
Roman Möseneder ist ein 16-jähriger Schüler aus Salzburg. Auf Twitter kommentiert er regelmäßig das politische Tagesgeschehen. Auf seinem Telegram-Kanal veröffentlicht er zudem immer wieder Video-Kommentare.
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Bereits letztes Jahr sprach Philipp Huemer von der Plattform „Gedenken 1683“ in einem Interview mit Info-DIREKT davon, dass es sich beim Gedenken um eine überparteiliche Veranstaltung handele.
Hier noch ein Interview das Info-DIREKT dieses Jahr mit ihm geführt hat.
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