Was bleibt? Nachhaltigkeit in der Politik

Philip Stein: Was bleibt? Nachhaltigkeit in der Politik
Symbolbild: freepik

Was bleibt bestehen, wenn eine Partei ihr unvermeidliches Ende findet?

Auszug aus einem Gastkommentar von Philip Stein aus dem aktuellen Info-DIREKT Printmagazin

Die Politik der meisten europäischen Staaten ist seit Jahrzehnten geprägt und dominiert vom Parlamentarismus. Dieses politische System, basierend auf der grundsätzlichen Idee der Demokratie, jedoch nicht zwingend identisch mit ihr, hat ein nahezu universelles Denken in Wahlperioden kultiviert. Spätestens seit dem Ende des letzten großen Krieges sind die periodischen Intervalle, die mit der politischen Sanduhr verschmolzenen Wahlen, zum alternativlosen technokratischen Prozedere avanciert – sakrale Hoheitszeichen inklusive.

Wer als Politiker derlei Gesetze, die hinlänglich bekannten Spielregeln des Parlamentarismus, akzeptiert und seine politische Arbeit dergestalt ausrichtet, muss sich vor allem eine Frage gefallen lassen: Welche politischen Entscheidungen, Netzwerke, Strukturen und Errungenschaften werden die eigene begrenzte Amtszeit überdauern? Oder anders: Was bleibt, wenn die eigene politische Periode ihr unvermeidliches Ende findet?

Die „Mosaik-Rechte“

Die sogenannte Außerparlamentarische Opposition (APO), ganz gleich ob politisch links oder rechts stehend, wird in der Publizistik zumeist als scharfer Gegenspieler des Parlamentarismus definiert. Der junge Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser (Sezession, Institut für Staatspolitik) hat dieser landläufigen, doch unpräzisen Definition den Begriff der „Mosaik-Rechten“ entgegengesetzt.

Dieses rechte Mosaik, bestehend aus „Denkfabriken, Periodika, Jugendbewegungen usw.“, stehe dem Parlamentsbetrieb und seinen Protagonisten nicht als eindimensionaler Gegenspieler gegenüber. Mehr dazu im vollständigen Beitrag.

Nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten

„Straße“ und Parlament nicht als Gegenspieler zu begreifen, sondern als sich gegenseitig ergänzende, korrigierende und bestenfalls befruchtende Akteure, ist für die politische Rechte und ihre patriotische Sammelbewegung durchaus ein tiefgreifender Einschnitt. Vor allem für die diesem Beitrag vorangestellte Frage nach der Nachhaltigkeit alternativer parlamentarischer Politik ist diese Zäsur von entscheidender Bedeutung. Denn das Verständnis eines umfassenden Mosaiks, das nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander arbeitet, könnte auch in der alternativen parlamentarischen Politik eine längst überfällige Überzeugung reifen lassen: dass Politik, die an ein System der Intervalle geknüpft ist, nur dann langfristige Erfolge erzielen kann, wenn ihre Protagonisten beständige und stabile Strukturen ausbilden.

Wie Politiker ganz konkret die „Mosaik-Rechte stärken können, lesen Sie im vollständigen Beitrag von Philip Stein im aktuellen Printmagazin Info-DIREKT – am besten gleich abonnieren!

Über den Autor:

Philip Stein, geboren 1991 in Hessen, ist Pressesprecher der „Deutschen Burschenschaft“, Leiter der Bürgerinitiative „Ein Prozent“ und Eigentümer des „Jungeuropa Verlags“.

Buchempfehlung zum Thema „Metapolitik“:

Als Metapolitik kann man jenes politische Wirken verstehen, dass sich außerhalb der „gesetzlichen Gebietskörperschaften“ abspielt. Metapolitik findet im vorpolitischen Raum statt – also in den Familien, Vereinen, Freundeskreisen, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie in den sozialen und klassischen Medien. Auch wenn man sich dessen nicht bewusst ist oder diese Tatsache als nebensächlich abtut, entfaltet diese Kraft ihre Wirkung im alltäglichen Leben. Ziel metapolitischen Handelns ist die Eroberung der Herzen und Köpfe der Menschen, um so einen tiefgreifenden Mentalitätswechsel und damit nachhaltige politische Veränderungen herbeizuführen. Jeder großen Revolution ist ein geistiger und emotionaler Bewusstseinswandel vorausgegangen.

Mehr dazu im Buch „Kulturrevolution von rechts“ des französischen Philosophen Alain de Benoist. Erschienen im „Jungeuropa Verlag“, 200 Seiten, gebunden. Das Standardwerk ist für 16 Euro im Buchhandel und direkt beim Verlag erhältlich.

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