"Es hätte jeden von uns treffen können!"

Gedenkveranstaltung nach Messermord an Franz G. in Leopoldschlag

Gedenkveranstaltung nach Messermord an Franz G.
Symbolbild: freepik.com; Bildkomposition: Info-DIREKT

Am Montagnachmittag ermordete ein mehrfach auffälliger „Flüchtling“ in der 1.000 Einwohnergemeinde Leopoldschlag im Mühlviertel (Oberösterreich) einen 63-jährige Landwirt. (Video-Interview mit dem Bürgermeister der Gemeinde am Ende des Beitrags.)

Der mutmaßliche Mörder ist bereits vorher einige Male aufgefallen, unter anderem weil er gegenüber seiner Frau gewalttätig gewesen sein soll. Österreichweit war der angebliche Afghane bereits einmal in den Medien, weil er bei seiner Führerscheinprüfung durchdrehte. Hier ein Video davon:

Ermordeter Landwirt könnte noch leben

Politiker zeigen sich vom Vorfall tief betroffen. Darüber, dass der ermordete 63-jährige Landwirt heute noch leben würde, wenn sie 2015 die Grenzen geschlossen und in Leopoldschlag – gegen den Willen der Bürger – keine Flüchtlingsunterkunft eröffnet hätten, schweigen sie.

Tatenlose Politiker

Auch die Tatsache, dass der amtsbekannte, mutmaßliche Täter nach den ersten Vorfällen nicht sofort außer Landes gebracht wurde, obwohl sein Asylantrag bereits abgewiesen wurde, sorgt weit über das Mühlviertel hinaus für Unverständnis.

Gedenkveranstaltung für Ermordeten

Auf Facebook ruft nun eine Gruppe mit dem Namen „Wir alle sind Franz G.“ zu einer Gedenkveranstaltung auf. Auf der Veranstaltungsseite der Gruppe heißt es:

„Getroffen hat es Franz G. – es hätte aber jeder von uns sein können. Immer wieder werden Menschen in Österreich zum Opfer von aggressiven Einwanderern, welche nur aufgrund einer verfehlten Asylpolitik überhaupt (noch) im Lande sind.

Mit Franz G. ist ein völlig unschuldiger Mensch gestorben – wir wollen seine Erinnerung aber am Leben halten und mit einem stillen Zeichen der Anteilnahme verhindern, dass sein tragischer Tod nicht vergessen wird.

Wir laden alle Menschen, welche diese Tat ebenso entsetzt, dazu ein, sich uns anzuschließen, wenn wir Franz G. und allen anderen Opfern importierter Gewalt unsere letzte Ehre erweisen.

GEDENKEN AN FRANZ G.
DATUM: DO, 17.10.19 ab 20:00
ORT: MARKTPLATZ LEOPOLDSCHLAG“

Interview mit Bürgermeister von Leopoldschlag: