Der "Info-DIREKT Adventkalender" zur "FPÖ-Neuausrichtung"

Adventkalender, Tür 11: Begriffe der Gegner nicht übernehmen

Adventkalender, Tür 11: Begriffe der Gegner nicht übernehmen
Info-DIREKT Adventkalender und Symbolbild; freepik.com; Bildkomposition: Info-DIREKT

Die FPÖ und jeder Patriot sollten es unterlassen, in Kategorien des politischen Gegners zu denken und deren Begriffe zu benutzen.

Dazu zählt auch, dass man selbst Begriffe wie „rechtsextrem“, „antisemitisch“ usw. nicht (oder zumindest nur richtig) verwenden sollte. Stattdessen ist es höchst an der Zeit, über die wahre Bedeutung dieser Begriffe aufzuklären.

Beispielsweise wird der Begriff des „Extremismus“ ganz klar und eindeutig im Verfassungsschutzbericht von 2017 definiert. Als „extrem“ sind demnach jene Personen und Gruppen einzustufen, die

„die Normen und Regeln eines modernen demokratischen Verfassungsstaates ablehnen und diesen mit Mitteln beziehungsweise Gutheißung von Gewalt bekämpfen.“

„Rechtsextremismus-Experten“ nicht hofieren

„Experten“, die sich eine andere Begriffsbestimmung zurecht legen als die oben zitierte, dürfen von Patrioten keinesfalls hofiert werden. Ansonsten legitimiert man selbst seine eigenen Gegner. Statt diese „Rechtsextremismus-Experten“ anzuerkennen, muss über deren einschlägigen Hintergründe und einschlägigen Verbindungen aufgeklärt werden. Keinesfalls darf man Personen die mit unsachlichen Kampfbegriffen demokratische Grundrechte einschränken wollen selbst einen „Expertenstatus“ zuerkennen, in dem man sie beispielsweise um deren Meinung fragt oder sie zu Veranstaltungen einlädt. Im Juli 2011 vertrat die FPÖ hier noch eine ganz klare Linie, wie diese Presseaussendung zeigt.

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