Der "Info-DIREKT Adventkalender" zur "FPÖ-Neuausrichtung"

Adventkalender, Tür 14: Toleranz nach innen, Härte nach außen

Adventkalender, Tür 14: Toleranz nach innen, Härte nach außen
Info-DIREKT Adventkalender; Bilder freepik; Bildkomposition: Info-DIREKT

Verfolgt man Diskussionen innerhalb des patriotischen Lagers, bekommt man den Eindruck, dass Meinungsverschiedenheiten hier viel verbissener ausgefochten werden als mit tatsächlichen politischen Gegnern.

Während einige immer wieder versuchen dem politischen Gegner samt den etablierten Medien zu gefallen, erinnern Diskussionen innerhalb des patriotischen Lagers teilweise an diesen Ausschnitt des Films „Das Leben des Brian“:

Um erfolgreicher zu sein, sollten alle Patrioten innerhalb des eigenen Lagers mehr Toleranz walten lassen und nach außen entschlossener auftreten. Diesen organisationsunabhängigen Zusammenhalt nennt Benedikt Kaiser „Mosaik Rechte“. In der Sezession schreibt er dazu:

Dieses Mosaik müsste getragen sein von der Überzeugung, dass parlamentarische und außerparlamentarische Akteure ein Gesamtmilieu abbildeten, bei dem jeder in seinem typischen Verhaltens- und Aktionsweisen agiert und die organisationskulturelle Autonomie des Bündnispartners akzeptiert.

Damit ein solches organisatorisch voneinander unabhängiges Bündnis funktionieren kann, braucht es viel Toleranz. Voreilige Distanzierungen wie sie in vielen Fällen (Burschenschaften, Rattengedicht, Identitären Bewegung) von Seiten der FPÖ vorgenommen wurden, sind dabei ebenso kontraproduktiv wie die Überreaktion einiger Aktivisten auf Fehltritte der Partei.

Konstruktive Kritik aus den eigenen Reihen ist wichtig. Diese muss – bei allen Meinungsverschiedenheiten – jedoch immer wohlwollend und im Bewusstsein verfasst sein, dass der Hauptgegner nicht ein anderer Patriot ist, sondern jene Personen und Gruppen, die die Völker dieser Erde zu Gunsten der Globalisierung einebnen wollen.

Dies gilt selbstverständlich auch für patriotische Parteien die im Ringen um Wählerstimmen in Konkurrenz stehen. Eine inhaltliche Abgrenzung ist hier sicher sinnvoll und notwendig. Den anderen schlecht zu machen, um selbst besser dazustehen, ist zwar bequem, bringt uns aber nicht weiter.

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