Der "Info-DIREKT Adventkalender" zur "FPÖ-Neuausrichtung"

Tür 18: Besser eine starke Opposition als ohne Kickl in der Regierung!

Adventkalender, Tür 18: Regierung mit Kickl sonst starke Opposition
Info-DIREKT Adventkalender; Bild Herbert Kickl und Bildkomposition: Info-DIREKT

Die FPÖ sollte sich darüber bewusst sein, dass eine starke Opposition der Taktgeber für politische Veränderungen sein kann.

Der Gedanke, dass man nur etwas Positives bewirken könne, wenn man Teil einer Regierung ist, zeugt von wenig politischem Verständnis. Die Freiheitlichen haben selbst bewiesen, dass man auch als Oppositionspartei ein Land prägen kann. Wie in Österreich heute über Migranten gedacht wird, geht beispielsweise zu einem guten Teil auf die Rechnung der FPÖ. Jahrzehntelang haben die Freiheitlichen – ohne in einer Regierung zu sein – in diesem Bereich den Ton angegeben.

Ibiza war nicht Schuld am Ende der Regierung

Falls sich die FPÖ wieder als Juniorpartner der ÖVP anbietet, muss dies mit viel Selbstbewusstsein geschehen. Dazu ist es notwendig, dass sich FPÖ-Chef Norbert Hofer endlich bewusst macht, dass die türkis-blaue Koalition nicht wegen Ibizia geplatzt ist, sondern von der ÖVP beendet wurde, weil sie das Innenministerium zurück haben wollte. Zudem haben sich Sebastian Kurz und seine schwarzen Landeshauptleute an der klaren Linie von Herbert Kickl gestoßen. Lesen Sie dazu auch dieses Info-DIREKT Interview mit Laurenz Pöttinger (ÖVP-Nationalrat): „Es war natürlich eine Forderung da, dass man ohne Kickl weitermacht!“

Grundbedingung: Kickl muss wieder ins Innenministerium

Will die ÖVP nicht mit den Grünen, sondern wieder mit der FPÖ regieren, dann muss Sebastian Kurz einen Schritt auf die FPÖ zugehen und nicht umgekehrt. Bereits bevor die FPÖ in Regierungsverhandlungen mit der ÖVP einsteigt, muss klar sein, dass das Innenministerium wieder von Herbert Kickl geleitet werden muss. Schon alleine aus dem Grund, um dort endlich mit den Machenschaften der ÖVP aufzuräumen!

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Selbstvertrauen statt Anbiederung

Der unbedingte Wille von seinen Gegnern (dazu zählt auch die ÖVP) als regierungsfähig eingeschätzt zu werden, schwächt die tatsächlichen Stärken der FPÖ. Mehr dazu in einem weiteren Adventkalender-Eintrag in wenigen Tagen.

Zusammengefasst:

Besser eine starke Kraft in der Opposition als ein ÖVP-Beiwagerl in der Regierung!

Mehr zum Thema „FPÖ-Neuausrichtung“ finden Sie im „Info-DIREKT Adventkalender“ und im aktuellen Magazin Info-DIREKT. Folgen Sie uns auf Telegram, um nichts zu versäumen.

Abowerbung, Ausgabe 32