Größter privater Pflegeheim-Betreiber will Nordafrikaner in Österreich einsetzen

Globalisierung: Jetzt sollen Marokkaner unsere Alten pflegen!

Multikulti-Wahnsinn: Jetzt sollen Marokkaner unsere Alten pflegen!
Bild: Pixabay

Der größte private Pflegeheim-Betreiber Österreichs, die Firma SeneCura ließ vergangene Woche mit einem verstörenden Vorschlag aufhorchen. Man wolle arbeitslose Jugendliche aus Marokko in Niederösterreich zu Pflegehelfern, später zu Krankenpflegern ausbilden.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Diese sollen dann in den bislang 80 Pflegeheimen des Unternehmens österreichische Senioren versorgen. Das hält sogar die erzrote Gewerkschaft GPA-djp für absurd. Den unvermeidlichen Zusammenprall der Kulturen gibt es wohl als Draufgabe „gratis“ dazu.

Würde in unserem Land noch auf irgendeine Weise die Vernunft herrschen, könnte man über solche Ideen bestenfalls lachen. Der französische Konzern SeneCura will in einer großangelegten Kooperation arbeitslose Jugendliche aus Rabat in Marokko nach Niederösterreich holen. Dort sollen sie die Sprache erwerben und zunächst zum Pflegehelfer ausgebildet werden. In weiterer Folge wäre die Diplomierung zum Krankenpfleger angedacht. Bei SeneCura nennt man dies „Initiative gegen drohenden Pflegefachkräftemangel„. Da wären wir also wieder bei den viel zitierten Fachkräften.

Noch 32.000 arbeitslose Asylwerber im Land

Nun verhält es sich aber so, dass alleine von der letzten Einwanderungswelle noch ganze 32.000 „Fachkräfte“ arbeitslos sind und vom österreichischen Sozialsystem erhalten werden. Diejenigen, die sich in Beschäftigung befinden, gehen laut Daten des AMS mehrheitlich unqualifizierten und gering qualifizierten Tätigkeiten nach. Weshalb „wir“ in Österreich als noch mehr unqualifizierte Bewerber aus dem Ausland brauchen, erschließt sich nicht. Hinzu kommt, dass es in Österreich bis heute keinen Lehrberuf für Pflege und die Betreuung von Menschen gibt. FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl erklärte Info-DIREKT erst im Dezember, dass diese Forderung von der FPÖ seit langem gestellt werde. Wörtlich sagte er damals:

„Wenn ich daheim keine qualifizierten Kräfte ausbilde, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn nur Ausländer zur Verfügung stehen, die gerade im Pflegebereich noch dazu oft selbst unqualifiziert sind und nicht selten schwarz beschäftigt werden.“

Verhöhnung des EU-Steuerzahlers

Dabei herrscht nicht nur in Marokko große Jugendarbeitslosigkeit. Wenn man schon ins Ausland sehen muss, was bezweifelt werden darf, dann könnte man sich primär in europäischen Staaten umsehen (siehe Statistik unten). Griechenland hat 35,6 Prozent junge Arbeitslose, Spanien 30,3 Prozent, das uns in Sachen kulturelle Werte sehr verbundene Nachbarland Italien hat ebenso 28,9 Prozent. Da ist es für die Steuerzahler Österreichs und der ganzen EU schlichtweg ein Hohn, dass man sich extra im moslemisch dominierten Marokko ausgerechnet um Altenpfleger umsieht. 

Kulturelle Konflikte vorprogrammiert

Sind kulturelle Konflikte da nicht vorprogrammiert, wenn moslemische Jugendliche österreichische Alte pflegen sollen? Ist dies im Islam religiös überhaupt erlaubt, dass beispielsweise vielleicht sogar unverheiratete Frauen fremde Männer berühren? Auch in den Menschenrechten herrschen in der EU und in Marokko völlig andere Standards. So zitiert die Wochenzeitung Wochenblick ausgerechnet die Volkshilfe mit den vielsagenden Zeilen:

„Meinungsfreiheit gibt es nur auf dem Papier, Vergewaltigungen enden für Frauen in Haft, Rückkehrer aus Europa müssen sich auf Haft einstellen.“

An Absurdität nicht zu überbieten

So kommt sogar von der erzrot dominierten Gewerkschaft GPA-djp beinharte Kritik gegen das Vorhaben, die in der Wortwahl auch von mir stammen könnte:

„Auf der einen Seite  stemme sich das Unternehmen gegen kürzere Arbeitszeiten oder höhere Löhne, um mehr Inländer für Pflegeberufe zu gewinnen. Auf der anderen Seite nehme man jetzt sehr viel Geld in die Hand,  um Pflegepersonal aus dem fernen Ausland anzuwerben, es nach Österreich zu bringen, ihnen Deutsch beizubringen  und auszubilden. Das ist ja an Absurdität nicht zu überbieten.“

Parlamentarische Anfrage der FPÖ

Die FPÖ hat zu den verstörenden Plänen jedenfalls eine ausführliche parlamentarische Anfrage an das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gestellt, die man hier nachlesen kann.

Eines ist sicher: Wer heute linke Parteien wählt, darf sich nicht wundern, wenn er im Alter von moslemischen Afrikanern gepflegt wird.

 

Statistik: Europäische Union: Jugendarbeitslosenquoten in den Mitgliedsstaaten im Dezember 2019 | Statista
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Abowerbung, Ausgabe 32