Innenminister Nehammer (ÖVP) sandte 100.000 Schutzmasken nach China

Ist Corona-Hysterie gerechtfertigt?
Bild Schutzmaske: Pixabay

ÖVP-Innenminister Karl Nehammer ließ sich dafür feiern, dass Österreich Anfang Februar Schutzmasken nach China sandte. Jetzt würden wir diese selber brauchen. In Österreich sind sie nämlich ausverkauft.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Es mutet wie ein ganz besonderer Schildbürgerstreich an. Sucht man im Internet nach Schutzmasken, fällt auf, dass die meisten davon wohl in China gefertigt werden. Speziell die renommierte Firma 3M, die hochwertige medizinisches Zubehör fertigt, hat seit den 80er-Jahren große Werke in China in denen bis zu 3.000 Beschäftigte arbeiten. Schutzmasken aus dieser Fertigung kann man beispielsweise über die Handelsplattform Alibaba beziehen. Das gilt auch für die von Nehammer erwähnten OP-Schutzmasken.

Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass Österreich Schutzmasken aus chinesischer Fertigung nach China sandte. Dem gegenüber steht der unbestreitbare Umstand, dass Schutzmasken in vielen Städten Österreich bereits vergriffen sind.

Abowerbung, Ausgabe 32